Masken: Unter magischer Herrschaft – Mara LANG

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 09-08-2012

Ich hab ja schon mal über das Wanderbuch von His & Her Books berichtet und jetzt habe ich es durch.

Hier mein Fazit:

LANG, Mara – Masken: Unter magischer Herrschaft
Die junge Ferin sehnt ungeduldig den Tag herbei, an dem sie endlich die Maske erhält, die ihre hässlichen blauen Gesichtsmale überdecken und sie ebenso schön machen wird wie die Herrschenden. Aber ihre Maske zerfällt zu Staub – und Ferin wird zu einer Gesetzlosen. Sie flüchtet zu einer Rebellengruppe, die unmaskiert im Dschungel lebt. Hier erfährt sie die Wahrheit über die magischen Kräfte ihres Volkes, die von den Masken unterdrückt werden, und lernt den attraktiven Martu kennen. Gefangen in einem Strudel aus Unterdrückung, Verrat und Rache, der nicht nur die Freiheit ihres Volkes, sondern auch ihre große Liebe bedroht, bleibt Ferin nur eins: Sie muss die Masken zerstören.
Ich gebe zu, dass das Buch von Anfang an einen schlechten Stand hatte. Ich hatte gerade ein neues Buch bekommen, auf das ich (immer noch) total heiß war. Der Anfang des Buches war entsprechend beschwerlich.
Die Geschichte ist dem High Fantasy zuzuordnen. Sie spielt in ihrer eigener Welt. Die Autorin führt viele neue Begriffe ein, die sie aber leider nicht erklärt. Ferin, unsere Protagonistin, ist eine Pheytana. Aha. Was ist denn das? Und sie wird von zwei Merdhugerinnen gewaschen. Das sind weibliche Wesen. Aber wzT sind denn jetzt schon wieder Merdhuger? Zu Beginn habe ich gedacht, dass Pheytana und Merdhugerin eine Art Berufsbezeichnungen sind. Merdhuger sind die Diener im Palast und Pheytana vielleicht Bauern? Nein, es ist ganz anders. Leider wird das erst nach etwa 200 Seiten erklärt.
Dann bin ich endlich froh, zu wissen, was überhaupt passiert und den Anfang nachträglich noch verstanden zu haben, da taucht ein Novjengo auf. Der Novjengo hat eine Nita und Feinde, die Arsader… Ähm, ok??? Ich habe gerade den Unterschied zwischen Merdhugern und Pheytanern verstanden, wieso kommt denn jetzt wieder was Neues?
Immer wieder werden Traumsequenzen eingefügt, die irgendwie gar nichts mit der Geschichte zu tun haben und erst nach fast 400 Seiten aufgeklärt werden. Da dann aber auch in zwei knappen Sätzen.
Es gibt eine Liebesgeschichte ohne Emotionen. Eine Dreiecksgeschichte ohne Spannung. Mit einem ach so für alle perfekten Ende.
Dann gibt es noch den Kampf zwischen Gut und Böse. Ich habe schon mehrmals erwähnt, dass ich nicht mag, wenn finale Kämpfe so übertrieben kurz ausfallen. Ich mein, niemand will Kämpfe über 100 Seiten lesen, aber mal im Ernst, liebe Frau Lang: Zweihundert Jahre der Unterdrückung gegen einen Kampf? 29 gegen den Rest der Welt?
Das Cover passt irgendwie auch nicht. Man sieht ein sehr hübsches Mädchen mit glatter Haut, roten Lippen und Augenmakeup. Unsere Protagonistin hat blaue Male, blaue Lippen und einen Riss auf der Nase. Will uns das Buch nicht weismachen, dass man auch „hässlich“ etwas wert ist. Man muss nicht schön sein, um jemand zu sein. Auch Hässliche wollen geliebt werden? Wieso dann dieses Model auf dem Cover?
Und es gibt einen (?) Tippfehler: Der Gán heißt erst Aqirus und dann Aquirus. Und dann wieder Aqirus. Ja wie denn nun?
Das schönste am Buch war das mehr als geschlossene Ende. Keinen zweiten Teil. Das Buch hat mir leider gar nicht gefallen
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Comments (1)

So schade, dass es dir so gar nicht gefallen hat :-(((
Trotzdem ganz ganz liebe Grüße
Steffi

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