Christina verschenkt Bücher

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 26-05-2013

Bis auf zwei Bücher habe ich meine Tauschecke jetzt leer geräumt. Zwei ganze Regalbretter Bücher, die ich verkauft, verschenkt oder einfach ins offene Bücherregal der Stadt gestellt habe.

Nur zwei kleine Bücher sind übrig!! Das kann doch nicht sein.

Ich weiß, dass es nicht die tollsten und begehrtesten Bücher sind, ich mein, ich hab sie gekauft und selbst nie gelesen. Aber vielleicht gibt es ja unter euch noch jemanden, der diesen armen Büchern ein neues Zuhause geben möchte?!

Ich verschenke diese Bücher, es gibt nur eine Aufgabe für euch:


Schreibt mir einen Kommentar, welches Buch ihr gern hättet und gebt mir eine Buchempfehlung. Welches Buch sollte ich eurer Meinung nach noch unbedingt lesen? Und warum? Es ist dabei egal, ob es ein Buch ist, um das es einen Hype gab oder ein eher unbekanntes. Egal, ob Hardcover, Taschenbuch, Hörbuch oder eBook. Und bitte vergesst nicht, eine gültige Emailadresse anzugeben, unter der ich euch im Gewinnfall benachrichtigen kann.

Sollten sich mehr als eine Person auf eines der Bücher bewerben, entscheidet das Los.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Solltet ihr minderjährig sein, fragt bitte eure Eltern um Erlaubnis, da ihr im Gewinnfall eure Anschrift teilnehmen müsst. Mit der Teilnahme an diesem Gewinnspiel wird kein Vertrag geschlossen, keine Abonnement und auch sonst keine kostenpflichtige Leistung beantragt. 

„Einsendeschluss“ ist am 31.05.2013 um 20:15 Uhr.

Und hier sind die Bücher.

1. Penelope Williamson: Unter dem Himmel von Notre-Dame
Inhalt (Quelle: Klappentext)

Paris kurz vor der Revolution 1789:
Vor diesem explosiven historischen Hintergrund entspinnt sich eine ebenso explosive Liebesgeschichte. Seit ihrer ersten zufälligen Begegnung scheinen die schöne Gabrielle und der ebenso anziehende Maximilien de Saint-Just nicht voneinander loszukommen. Die tiefe Liebe, die sie füreinander empfinden, wagen sie jedoch weder sich noch dem geliebten Menschen gegenüber einzugestehen, aber eine große sinnliche Anziehungskraft bindet sie aneinander. Verstrickt in ein gefährliches Netz aus Haß und Intrige droht die politisch hochbrisante Situation den beiden Menschen endgültig zum Verhängnis zu werden.

Zustand: Das Buch ist ungelesen, es hat aber zwei kleine Rillen im Rücken und der Schnitt ist gelblich.

2. Barbara Bickmore: Wer nach den Sternen greift
Inhalt (Quelle: Klappentext)

Weil Geld allein nicht glücklich macht …

Alex hat all das erreicht, was sich ihre Mutter einst für sie erträumte: Sie ist schön, sie ist reich, und sie ist mit einem Mann aus altem englischem Adel verheiratet. Doch dieser liebt sie nicht und hat nur ihres Geldes wegen in die Ehe eingewilligt. Da begegnet ihr auf einer Schiffsreise der charmante französische Weingutsbesitzer Philippe …

Zustand: Das Buch ist ungelesen, aber ein preisreduziertes Mängelexemplar. Zusätzlich zum Stempel unten hat dieses Buch auf der Rückseite kleine „Messermacken“.

Und auch hier noch mal vielen Dank für eure Unterstützung. 100 GFC Follower, 50 Likes bei Facebook, 10 Follower auf Bloglovin (da geht aber bestimmt noch mehr!) und sogar 166 Follower auf Twitter. Ihr seid die tollsten Leser der Welt!

Der Zauberspiegel (Goryydon 1) – Lynn CARVER

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 22-05-2013


Quelle: bookshouse.de

„Du bist die Auserwählte. Wir brauchen dich! Mehr als du dir vorstellen kannst.“

Ein Zauberspiegel führt die aufmüpfige Juliane nach Goryydon, eine mittelalterliche Welt, die mit weiten Wiesen, Wäldern und Tälern friedlich erscheint. Doch Goryydon liegt in den gierigen Händen des Schwarzmagiers Kloob, der seine Gegenspielerin Moira san Sar mit einem Zauberbann gefangen hält. Kaum realisiert Juliane, was geschehen ist, muss sie vor den Todesreitern des Magiers fliehen. Freunde der Rebellen kommen ihr gerade noch rechtzeitig zu Hilfe. Mit ihren neuen Freunden versucht sie, Moira san Sar zu befreien, um wieder Gerechtigkeit im Land herrschen zu lassen. Doch ein von Hass getriebener Halbmorvanne spürt sie auf. Aran ist ein abtrünniger Todesreiter, der nur eins will: Blutige Rache an den Mördern seiner Familie! Julianes Empfindungen für Aran gehen tiefer als gut für sie ist, denn er ist ihr Seelengefährte. Doch Aran will davon nichts wissen…
(Quelle: bookshouse.de)

Vor nicht allzu langer Zeit las ich ein anderes Buch dieses Verlages und diese beiden Bücher sind handlungstechnisch sehr identisch. Mädchen aus unserer Welt landet in anderer Welt, eine durch einen Minenschacht, eine mithilfe eines Zauberspiegels, dort sind sie die Auserwählte, um das Land, welches unter einem Diktator leidet, zu befreien. Dabei müssen beide eine wichtige Person für den Kampf aus den Fängen des Diktators befreien. In der einen Geschichte ist die Person in einer Blase, in der anderen in einem Kristall gefangen. Ich gehe zwar stark davon aus, dass es keine Absicht ist, aber es ist mir immer wieder durch den Kopf geschossen.
Außerdem gab es in diesem Buch viele Eigennamen, bei denen ich mir nach wie vor nicht sicher bin, wie man sie ausspricht. Julianes Namen zu lesen, war da echt immer wieder eine Erleichterung. Allein schon die zwei „y“ (Ypsilons? Ypsilone? Wiktionary hilft!) in Goryydon. Gorridon? Gori-idon? Goriedon? Wie soll man denn dieses Wort aussprechen? Gut, mit Kloob, Aran, Moira (auch wenn in der Geschichte nirgends „san Sar“ steht (ich habe gesucht!) auftaucht), Ranon und Kalira konnte ich dann was anfangen. Aber dann kamen wir zu: Zadieyek. Sadi-ei-ek? Sad-ie-jek?
Iorgen habe ich da ganz souverän in „Jochen“ umgetauft. Aber mit dem Volk der Khkiras kam ich immer wieder ins Stolpern. Wahrscheinlich soll es einfach „Kira“ sein, aber hätte man das zweite K nicht weglassen können?
So könnte man noch weiter machen, aber ich glaube, ich habe klar gemacht, was mich stört. Wie schrieb Jennifer Jäger noch: nur weil es auf dem Papier schön aussieht, ist es nicht unbedingt ein guter Name. Oder so ähnlich.
Ich habe mich während des Lesens durchweg unterhalten gefühlt, mir war nie langweilig, aber es hat mich irgendwie nicht gepackt. Vielleicht lag es daran, dass ich ständig im Lesefluss unterbrochen wurde, weil ich mich immer wieder über die Aussprache der Namen gewundert habe. Vielleicht lag es daran, dass ich eine ähnliche Geschichte grad erst gelesen hatte.
Als ich das Cover sah, war ich sofort begeistert von dem Buch, ich finde das Cover auch nach wie vor noch super. Aber von der Geschichte war ich dann enttäuscht.
Auch das Ende macht mir keine Lust auf den nächsten Teil, was eigentlich wirklich schade ist.
Zusammengefasst kann man sagen: Das Buch war nett, aber es hat mich nicht vom Hocker gehauen.
3 von 5 Sternen
Ihr habt einen Blog und wollt auch Bücher von BooksHouse und dem Sieben-Verlag lesen? Bewerbt euch hier!

Little Life-Changing Booklet – Felix PLÖTZ

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 19-05-2013


10 Denkweisen, die dein Weltbild auf den Kopf stellen werden
Quelle: Handykamera 🙂
Zeit für Veränderung?
#1 Wie erfolgreich bist du?
#2 Was ist normal?

#3 Es gibt keine Statussymbole.

#4 Wir bräuchten ein Rad.
#5 Fuck Networking.
#6 Du kannst nicht hellsehen.
#7 Halte deinen Kopf frei.
#8 Viele e’s und viele f’s.
#9 Spiele.
#10 Keine Generalprobe.
(Quelle: Klappentext)

Das sind die zehn „Weisheiten“, die Felix Plötz uns in diesem kleinen Ratgeber näher bringen möchte. Ihm haben sie vor ein paar Jahren (wenn man das Alter des Autors betrachtet, kann es noch nicht sehr lang her sein) durch eine Krise gebracht und sein Leben verändert. Neuer Job, neue Freundin, neues Glück.
Er erklärt in jedem Kapitel eine dieser o.g. Denkweisen. Wie ist es jetzt und wie kann es anders sein?
Durch die vielen kleinen Beispiele konnte ich alles gut nachvollziehen und mehr als einmal erwischte ich mich dabei, wie ich dachte „Ha, genauso isses!“
Und schaut mal, wie hübsch es innen aufgemacht ist …
Quelle: Handykamera
Ich habe mir schon vorgenommen, meine Denkweisen dem Buch anzupassen, aber ob und was es auf die Dauer bringt, kann ich natürlich jetzt noch nicht sagen. Das Buch wird auf jeden Fall nicht allzu weit weggestellt und ich glaube, ich werde öfter mal einen Blick hinein werfen.
Was mich aber noch brennend interessieren würde, Felix: Ist die Geschichte mit dem Frosch wirklich wahr? Ich möchte das ungern ausprobieren, aber stimmt das wirklich?
4 von 5 Sternen

Vom Decken der Tischchen und Packen der Päckchen

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 14-05-2013

Viele von euch kennen bestimmt das Märchen Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack.

Ich spiele morgen (heute ist es schon zu spät, die kleine Christina muss gleich schlafen) „Päckchen pack dich“ aber ganz ohne Knüppel und Säcke.

Von der Wanderinsel habe ich noch zwei Wanderbücher hier, die beide – leider ungelesen – nach Hause geschickt werden.

In das erste Paket packe ich also „Das verlorene Reich (Die Kinder von Estorea 01)“ von James Barclay. Den Link zu amazon.de findet ihr hier. Das Paket (wohl eher der Umschlag) geht dann an Dorota O. aus S.

Das zweite Paket wird ein bisschen voller. Hier verschicke ich „Der magische Bann (Die Kinder von Estorea 02)„, ebenfalls von James Barclay. Außerdem leihe ich Denise H. aus V. nach und nach meine „Anne of Green Gables„-Reihe von Lucy M. Montgomery. Denise hat schon Band 1 und 2 und nun schicke ich ihr noch Band 3 und 4, die da heißen „Anne of the Island“ und „Anne of Windy Poplars„. Da ich „Anne of Windy Poplars“ aber aktuell noch lese, muss das Päckchen noch ein bisschen warten, bis es abgeschickt wird. Aber was schon drin ist, ist drin. Ach ja. Link, Link und Link (<< meine Ausgabe ist zwar auch nicht hübsch, aber definitiv hübscher als diese). 🙂

Das dritte Paket geht an Simone S. aus B. Darin befinden sich meine deutsche Ausgabe von Stolz und Vorurteil der einzigartigen Jane Austen. Die werde ich Simone vermachen, damit sie nicht einen der unzähligen Filme schauen muss. Und da mir das Buch auf Englisch sowieso besser gefiel, darf sie die deutsche Version gern behalten. Außerdem hat sie sich noch für zwei meiner Tauschbücher interessiert und da ich ihr schon zugesagt habe, ist das auch keine große Überraschung mehr. Sie bekommt Ein Engel fällt aus allen Wolken von André Salu und Die Liebesformel von Anthony Strong. Link, Link und Link.

Mal schauen, wann ich es zur Post schaffe. Wobei ich Päckle 2 und 3 direkt zur Packstation bringe. Da kann ich auch bis 18 Uhr arbeiten und die Päckchen wegbringen. Mit ein wenig Glück passt der Umschlag zu 1 in den Schlitz am Briefkasten. Dann geht alles (bis auf Nummer 2, weil ich’s ja erst zu Ende lesen muss) am Donnerstag auf die Reise.

Wenn noch jemand an meinen Tauschbüchern Interesse hat, soll er sich schnell melden, da ich alle vorhandenen Tauschbücher am Wochenende ins offene Bücherregal stelle und dann sind sie weg!

Een nieuw boek op de plank

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 12-05-2013

Gerade kam ich von einem langen Wochenende bei meiner Mutter wieder nach Hause.

Gehofft habe ich auf vier Bücher im Briefkasten (oder meinetwegen beim Nachbarn), aber leider war nur eines da.

Ich bin auch nicht der regelmäßige Neuzugänge-Post-Schreiber (ich lese sie gern, aber schreibe eigentlich keine), aber dieses Buch ist echt hübsch.

Und es ist *trommelwirbel*

HARRY POTTER EN DE STEEN DER WIJZEN

Jawohl. Harry Potter und der Stein der Weisen auf Niederländisch. „Hä? Tickt sie jetzt vollkommen?“ werden sicher einige von euch denken. „Was will sie denn mit holländisch?“ Nun, in vier Wochen beginnt mein Sprachkurs (Ja, ich lerne Niederländisch. Ich sitze seit zwei Jahren im sogenannten „Holland-Büro“ und beherrsche die Sprache nicht. Das kann ja so nicht weitergehen, also gibt es einen Sprachkurs.) Und da mein erstes englisches Buch – Überraschung! – Harry Potter and the Philosopher’s Stone war und mein Englisch nicht so schlecht ist, dachte ich, dass ich dasselbe mit Niederländisch versuche. Ich werde also das Buch lesen und gleichzeitig das Hörbuch hören. Und selbst wenn ich das Fachniederländisch nicht beherrsche, kann ich mit den Versicherten am Telefon dann zumindest über Harry und Hogwarts, also Zweinsteins, fachsimpeln.

Engelsjägerin: Himmlische Versuchung – Kira LICHT

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 05-05-2013


Quelle: Screenshot aus Kindle-App
Stell dir vor, du bist eine Blutdämonin. Jung, gut aussehend und mit einem ziemlich coolen Job. Du jagst Engel, denn sie sind arrogant, überflüssig und vor allem dein absoluter Todfeind. Und nun stell dir vor, ausgerechnet du verliebst dich in einen …
(Quelle: bookshouse.de)

Die Erde in einer mehr oder weniger weit entfernten Zukunft. Sie (die Erde, nicht die Zukunft) wurde von Dämonen aus einer weit entfernten Dimension besetzt, die Menschen (also die, die noch übrig sind) verstecken sich unter der Erdoberfläche. Nicht nur vor den Dämonen, aber die Erde an sich ist kein schöner Ort mehr. Es regnet Säure vom Himmel, die Vegetation ist mehr oder weniger nicht-existent. Bäume, Pflanzen, alles verätzt.
Der einzige Schutz der Menschen sind die Engel, die den Dämonen die Stirn bieten. Und hier kommt Nikka ins Spiel. Sie arbeitet als Engelsjägerin und es ist nun mal ihr Job, alle Engel auszurotten. Der Vorteil ist, dass Dämonen unsterblich sind, Engel aber definitiv nicht.
Eines Abends, es ist der erste Abend unserer Geschichte, wird Nikka von ihrem Kommunikationspartner in ein verlassendes Industriegebiet geschickt. Dort trifft sie auf einen schwer verwundeten Engel mit leuchtend blauen Augen, von denen Nikka sofort fasziniert ist. Daher bringt sie es auch nicht über sich, den Engel zu töten. Sie lässt ihn liegen und meldet den Engel als tot.
Nachdem ihre Schicht zu Ende ist, fährt sie noch einmal an der Stelle vorbei, wo sie ihn hat liegen lassen und als er noch immer am Leben ist, nimmt sie ihn kurzerhand mit in ihre Wohnung, wohlwissend, dass sie ihn eigentlich umbringen sollte.
Während Nikka Levian nun also gesund pflegt, kommen sich die beiden näher, als ihnen lieb ist. Nikka verstrickt sich sowohl auf der Arbeit als auch in ihrer in der Gesellschaft wichtigen und bekannten Familien in ein Netz aus Lügen, dass sie nur durch immer weitere Lügen aufrechterhalten kann. Dass sie dabei nicht nur ihren eigenen Job aufs Spiel setzt, ist ihr gar nicht bewusst.
Lange haben Nikka und Levian versucht, ihre Gefühle füreinander nicht zuzulassen, doch irgendwann landen sie im Bett. Nikka ist auf Wolke 7. Bis eines Tages Levian verschwunden ist und Nikka eine Nachricht der Engel findet, die eigentlich an Levian gerichtet war.
Ab da nimmt die Geschichte, die auch vorher schon spannend war, noch einmal richtig Fahrt auf. Es wird getanzt, gelacht, gefreut, geweint, viel gekämpft und niemals langweilig.
Die Charaktere waren mir alle sehr sympathisch, so wirklich unterscheiden zwischen Gut und Böse kann man nicht, eigentlich sind sie alle nett. Einige sind dabei natürlich etwas forscher als andere,  auch waren mir einige nicht ganz so sympathisch wie andere, aber richtig unsympathisch fand ich niemanden.
Das offene Ende lässt einen auf die Fortsetzung warten und auch bin schon ganz gespannt, wie es weiter geht mit Nikka, ihrem Kollegen und Ex-Freund Mik und natürlich auch dem schönen Engel Levian.
5 von 5 Sternen

Henry – Das Buch mit Biss – Holly DAY

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 05-05-2013

Quelle: Screenshot aus Kindle-App


Die traurige Nachricht zuerst: Ich bin tot.
Aber kein Grund zur Sorge, ich habe mich damit arrangiert und ich erfreue mich bester Gesundheit – bis auf Kleinigkeiten wie einen Puls. Mehr noch, ich bin verliebt. Doch hier kommt der Haken.
Sie, das Mädchen meiner Träume, ist es nicht.
Zumindest nicht in mich.
Mein Name ist Henry, und für den Fall dass mein Verhalten im Folgenden peinlich, überzogen oder einfach nur total bescheuert erscheint, soll gesagt sein: Es ist nicht einfach 17 zu sein.
Schon gar nicht für immer.

Was als Parodie begann, wuchs bald zu etwas ganz Eigenem heran.
Locker-flockig, kurzweilig und selbstironisch.
Für Leser geeignet, die Twilight lieben, es hassen, und alle anderen, die bisher einen großen Bogen drum herum gemacht haben.

(Quelle: amazon.de)

Bei so einer Beschreibung konnte ich doch nicht „nein“ sagen und da das eBook auch nicht sehr teuer ist, habe ich direkt zugeschlagen. So traurig es auch klingen mag: es ist das erste eBook, für das ich tatsächlich Geld bezahlt habe.
Und als ich dann diese tolle Anmerkung gleich zu Beginn des Buches las, hatte Frau Day mich schon gewonnen:

Diese Geschichte begann als Parodie. Ähnlichkeiten in Bezug auf Handlung und Figuren einer bekannten amerikanischen Autorin und deren Romanze zwischen einer Sterblichen und einem Untoten sind demnach beabsichtigt. Allerdings nicht um dieses Werk herabzuwürdigen, sondern um abweichenden Vorstellungen von Liebe, Unsterblichkeit und Blutsaugern im Allgemeinen Ausdruck zu verleihen. Danke an Stephenie Meyer, dass sie so viele Menschen inspiriert hat. Ernsthaft.
Holly Day

Uhhh, eine Parodie von Twilight. Ich habe ja die DVD von Beilight, das die Filme auf die Schüppe nimmt. Wenn man die Originalfilme kennt, ist er mäßig lustig, insgesamt allerdings auch nicht wirklich mein Fall. Die Barry Trotter-Parodie zu Harry Potter hingegen fand ich absolut phänomenal. Ich bin also mit wirklich hohen und freudigen Erwartungen an diese Geschichte herangegangen.
Gleich zu Anfang musste ich dann auch tatsächlich schmunzeln. Wie jeder weiß (naja, fast jeder) spielt die Ursprungsgeschichte im verschlafenen Städtchen Forks (zu Deutsch: Gabeln). Diese Geschichte hier spielt in der Kleinstadt Spoon (Löffel). Wenige Zeit später sogar ein hörbares Lachen: ein nicht weit entfernter, etwas größerer Ort heißt Cutlery (Besteck).
Leider waren hiermit alle Lacher ausverkauft. Weder in der Handlung noch in den Figuren habe ich eine Ähnlichkeit zur Ursprungsgeschichte herausgelesen. Man kann einige Charaktere hier in „ähnliche“ Rollen dort übertragen, aber „Ähnlichkeiten“ ist meiner Meinung nach doch zu hoch gegriffen. Henry soll sicherlich das Gegenstück zu Edward sein. Kaylen zu Bella. So viel ist klar, aber weder hat Kaylen die geringste Ähnlichkeit mit Bella, noch spielt Henry auch nur ansatzweise in Edwards Liga.
Die Geschichte ist ziemlich flach, vorhersehbar und wenig spannend. Das Ende passiert wieder mal viel zu schnell.
Außerdem ist das Buch offensichtlich nicht durch ein Lektorat gegangen, noch wurde es von Freunden/Familie gelesen. Zumindest nicht aufmerksam. Laut der Angabe auf der entsprechenden Amazon-Seite hat das Buch in Printform 278 Seiten. Das ist nicht sonderlich viel, auch nicht wenig, aber auf diesen „paar Seiten“ so viele Tipp- und vor allem Kommafehler zu finden, war echt nicht schön.
Nicht einmal die Anmerkung ist fehlerfrei. Ausdrücke wie „Seid Hannah es sich zur Aufgabe gemacht hatte mich zu beschäftigen […]“ (Pos. 2367) oder „Wenige Stunden später darauf waren Isobell und ich […]“ (Pos. 2797) dürfen eigentlich nicht in so einem Buch landen.
Die Autorin sollte sich mit der Fehlerbeseitigung noch einmal ausführlich beschäftigen. Die bezahlten 99 Cent werden mich sicherlich nicht in die Hungersnot treiben, aber hätte ich mehr bezahlt, wäre ich wohl noch enttäuschter, als ich jetzt bin.
„Henry – Das Buch mit Biss“, in dem zwar des Öfteren zugebissen wird, aber der sprichwörtliche Biss trotzdem fehlt.
In naher Zukunft werde ich einen großen Bogen um Parodien machen. Sehr schade.
2 von 5 Sternen

Die Jägerin: Die Anfänge (01) – Nadja LOSBOHM

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 01-05-2013


Ada Pearce ist eine normale junge Frau. Sie ist 1,65 m klein, hat ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften und ist durchweg unsportlich. Kurz nach ihrem 21. Geburtstag klärt sie ein mysteriöser Priester über ihr Schicksal als Jägerin auf. Ada glaubt der Geschichte zunächst nicht, doch als sie erfährt, welche Gefahren durch die Kreaturen der Nacht drohen, nimmt sie ihr Schicksal an, gibt ihr altes Leben auf und zieht in die geheimen Räumlichkeiten unter der St. Mary’s Kirche, die dort vor Jahrhunderten angelegt worden waren, ein und beginnt ihre Ausbildung… In Rückblenden erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte. Angefangen bei der ersten Begegnung mit dem geheimnisvollen und unnahbaren Priester, über die einjährige Ausbildung und das Leben im Geheimen, über ihre erste Jagd und die Probleme, die es mit sich bringt, wenn ein Priester und eine Frau auf engstem Raum zusammenleben.
,,Die Jägerin – Die Anfänge”: eine charmante Mischung aus Science-Fiction, Romanze und Humor.
(Quelle: amazon.de)
Ada Pearce lebt seit drei Jahren mit Pater Michael unter einer Kirche und jagt nachts Monster und Vampire im Auftrag Gottes. Besagter Pater ist etwa 500 Jahre alt und mehr oder weniger unsterblich. Sie hilft nur kurz dem komischen Nachbarn, der sie immer so angafft, einen Karton in die Kirche zu tragen. Da zieht sie dann direkt bei Pater Michael ein.
Klingt komisch? Dachte ich auch. Aber eigentlich würde auch jede von uns bei einem fremden Mann einziehen, gerade bei einem Geistlichen, wenn dieser behauptet, dass wir, genau wir, auserwählt seien.
Nun, Ada ist unerklärlicherweise schwanger geworden (Zölibat und so) und kann daher nicht mehr auf Monsterjagd gehen. Deshalb lädt sie einen Reporter ein, um ihm ihre Geschichte zu erzählen. Sie hofft, dass der Reporter ihre Geschichte veröffentlicht und die Welt somit vor den Monstern in der Nacht geschützt ist.
Ich muss zugeben, dass ich nach Beenden des Buches den Sinn der Geschichte noch nicht ganz erfasst habe. Es war an sich durchaus interessant, diesen Einblick in das Leben des Monsterjägers zu bekommen, aber was genau möchte uns die Autorin sagen? Ich erwarte keine literarischen Ergüsse, aber bei Harry Potter wusste man auch von Anfang an, dass es irgendwann um den Kampf mit Lord Voldemort gehen wird. Es wird ja nun auch definitiv Fortsetzungen geben, das ist keine Frage, aber ich bin mir nicht ganz sicher, worum es darin gehen soll.
Merkwürdig fand ich allerdings auch, dass es seit „immer“ Jäger gibt, aber noch niemand den einzelnen „Monsterarten“ Namen zugeordnet hat. Es gibt Monster verschiedener Rassen und Vampire. Ada gibt der einen Rasse inoffiziell den Namen „Krallenmonster“, aber offiziell heißen sie alle nur Monster. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Kreativität der Autorin gewünscht.
Ansonsten war der Schreibstil flüssig und leicht verständlich, wir werden nicht mit Fremdwörtern und Neu-Erfindungen überladen. Während des Lesens habe ich mich auch durchaus unterhalten gefühlt. Ich würde der Geschichte auf jeden Fall noch eine zweite Chance geben.
Es gibt übrigens auch einen Buchtrailer, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:
3 von 5 Sternen