Blogger schenken Lesefreude 2013 – DIE VERLOSUNG

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 30-04-2013

Endlich Feierabend, einkaufen gewesen, gekocht, gegessen, Küche aufgeräumt und jetzt wird direkt ein glücklicher Gewinner / eine glückliche Gewinnerin ausgelost.

Es gab insgesamt 72 Bewerber.

Viele von euch haben es sicher schon mitbekommen. Das Gewinnspiel wurde Opfer einer Spam-Attacke. Und auch ich war davor nicht sicher.

Am 28. April wurden in der Zeit von 01:58 bis 01:59 Uhr 5 Kommentare geschrieben (jawohl, in 1 Minute!), mit Namen und Email-Adressen, wie sie wohl jeder Blogger kennt. Jacqueline (und die gleich doppelt), Erika, Manfred und Northern Lights. Alle als „anonymer“ Benutzer, in so kurzer Reihenfolge, mitten in der Nacht und auffallend viele Emailadressen aus Österreich. Diese fünf Kommentare wurden selbstverständlich aus meiner Teilnehmerliste entfernt.

Bleiben also noch 67 potentielle Gewinner-innen.

Ausgelost hat unbewusst mein Arbeitskollege Sebastian

Und der 13. Kommentar war dieser:

Ich denke, damit wäre das Thema „Unglückszahl 13“ allemal vom Tisch, was? 🙂
Ines hat auch schon eine Mail bekommen. Wenn ihr also keine Mail bekommen habt, habt ihr leider nicht gewonnen.
Ich freue mich trotzdem, dass so viele Leute mitgemacht haben, sowohl als „Verloser“ als auch als „potientelle Gewinner“. Nächstes Jahr geht’s weiter!
Eure Christina

Und was ist dein Lieblingsbuch?

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 25-04-2013

„Hi, ich bin Christina.“
„Hallo, ich heiße ____“ << hier bitte Namen einfügen „Was sind deine Hobbys?“
„Ach, ich les ganz gern. Und deine?“
„Meine Hobbys sind 1.____, 2. ____, 3. ____. “ << hier bitte Hobbys einfügen „Was ist denn dein Lieblingsbuch?“

Das Problem ist: ich habe gar kein richtiges Lieblingsbuch. Ich fand viele Bücher gut, einige nicht so gut, aber ein absolutes allerbestes Lieblingsbuch habe ich nicht.

Jetzt habe ich vorhin mal mein Regal durchforstet und Bücher rausgesucht, die ich besitze und gut fand, die aber – glaube ich – unter den Lesern nicht allzu bekannt sind.

Ich habe bei jedem Buch bei amazon.DE nach der Anzahl der Bewertungen geschaut. Mal als Vergleich:
(Stand 24.04.2013, ca. 20:45)
Harry Potter und der Stein der Weisen: 880 Bewertungen
Biss zum Morgengrauen: 1606 Bewertungen
Herr der Ringe (im Schuber): 2 Ausgaben, eine 735 Bewertungen, die andere 787 Bewertungen

Hier also meine „Empfehlungen“/“Favourites“ oder wie auch immer ihr es nennen mögt:
(Hinweis: Mit Klick auf „XX Bewertungen“ kommt ihr zum jeweiligen Buch bei Amazon)

1. Melanie Rose: Mein Tag ist deine Nacht (99 Bewertungen)
Klappentext:

Was wäre, wenn Sie plötzlich im Körper einer Fremden aufwachen würden?
Vier entzückende Kinder hätten, eine luxuriöse Villa und einen liebenden Mann – aber nicht einmal Ihren Namen wüssten?
Genau das passiert Jessica Taylor, in deren Singleleben doch erst am Tag zuvor die Liebe wie der Blitz einschlug. Und das ist erst der Anfang: Sobald Jessica im einen Leben einschläft, wacht sie im anderen wieder auf!
Diese Geschicht glaubt ihr natürlich niemand – bis auf einmal alles einen Sinn ergibt …

Die Geschichte, die Frau Rose sich hier ausgedacht hat, hat mich zutiefst bewegt und nachdenklich gestimmt. Eigentlich nur ein Lückenfüller, da ich im Zug mein Buch beendet hatte und für die nächste Zugfahrt (Pendeln mit Umsteigen ist ein teures Hobby) noch neue Lektüre brauchte, war ich von dem Buch so begeistert, dass ich es kurz darauf noch einmal kaufte und meiner Mutter zum Geburtstag schenkte. Und ratet mal: Unsere Bücherei hat es auch!

2. Tamora Pierce: Die schwarze Stadt (47 Bewertungen)
Klappentext:

Für Alanna von Trebond beginnt ein aufregendes Abenteuer: Sie hat sich in den Kopf gesetzt, Page am Hof des Königs von Tortall zu werden.
Eine mitreißende Fantasy-Geschichte, in der Zauberei und Magie eine große Rolle spielen.

Das Buch habe ich von meinem Bruder „dauerhaft geliehen“. Ganz vorn hat ein Bücherschänder eine Seite in das Buch geklebt, auf der Folgendes steht:

„Zur Erinnerung an den
37. Vorlese-Wettbewerb 1995/1996
des Börsenvereins
des Deutschen Buchhandels
dem Klassensieger
VORNAME NACHNAME
der Klasse 6
als Anerkennung überreicht.“

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht einmal sicher, ob mein Bruder das Buch überhaupt gelesen hat, er scheint es allerdings auch nicht zu vermissen. Es handelt sich also um Alanna, die sich als Junge verkleidet (aus Alanna wird Alan) am Hofe des Königs als Page verdingt, während ihr Zwillingsbruder Thom im Kloster ist und Magier wird. Eigentlich sollte Thom an den Hof und Alanna ins Kloster, um eine Dame zu werden. Da die beiden Charaktere aber diesen Plänen nicht ganz passend gegenüberstehen, tauschen sie die Plätze. Dieses Buch ist der Auftakt einer vierbändigen Reihe und es folgt danach noch eine weitere vierbändige Reihe, die in ebendieser Welt spielt, jedoch eine neue Hauptfigur einführt. Alanna und alle anderen wichtigen Figuren tauchen dort als Nebenfiguren auf.


3. Lucy Maud Montgomery: Anne auf Green Gables (19 Bewertungen)
Klappentext:

Eigentlich wollten Marilla und Matthew Cuthbert einen netten, kräftigen Jungen adoptieren, der ihnen bei der Arbeit auf ihrer Farm Green Gables zur Hand gehen sollte. Statt dessen steht eines Tages die zierliche Anne, ein 13jähriges Mädchen mit feuerroten Haaren, vor der Tür. Innerhalb kürzester Zeit wirbelt dieser übermütige Rotschopf das bisher so beschauliche Leben der Cuthberts gehörig durcheinander.
In ihrer springlebendigen Art sorgt Anne immer wieder für Trubel und Aufregung und stolpert von einem Mißgeschick ins andere.
Mit der Zeit gewöhnen sich die Cuthberts an die eigenwillige, doch liebenswerte Anne. Je länger sie bei ihnen bleibt, desto weniger können sie sich Green Gables ohne sie vorstellen.
Unbeschwert genießt Anne das Leben auf dem Land. Nur mit ihrem Klassenkameraden Gilbert Blythe gerät sie immer wieder aneinander. Von Anfang an hat sich zwischen ihnen eine heftige Rivalität entwickelt.
Als Matthew Cuthbert Jahre später plötzlich stirbt, droht der Verkauf der Farm. Anne begreift, daß die unbeschwerten Jahre ihrer Kindheit und Jugend vorüber sind. Wird sie weiterhin auf Green Gables bleiben können, oder wird sie in die Stadt ziehen müssen? In dieser Situation findet sie ausgerechnet in Gilbert einen wahren Freund.

Gleich vorweg: Ich liebe die Reihe. Ich habe die Bücher als Kind in der Bücherei gelesen, als diese dann die Bücher aussortiert hat, habe ich sie bekommen. Außerdem habe ich die komplette Reihe noch auf Englisch. Es gibt 7 deutsche und 8 englische Bücher. Für mich gehören diese Bücher in jede Kindheit und zählen damit schon zu den Klassikern. Immer wieder bin ich total entsetzt, wenn mir Vielleser sagen, dass sie noch nie von dieser Reihe gehört haben.
Ich vermute, dass euch die alte deutsche Rechtschreibung im Klappentext aufgefallen ist. Meine Ausgabe ist die 3. Auflage aus 1987. Das Copyright liegt bei L.C. Page & Company, Inc. aus dem Jahre 1905. Unsere Bücherei hat es im Jahr 1988 angeschafft. Ich bin 1987 geboren. Das Buch ist so alt wie ich. Ein guter Jahrgang!


4. Mary H. Herbert: Die letzte Zauberin (58 Bewertungen)
Klappentext:

Gabria überlebt als Einzige die Auslöschung ihres Klans. Als Junge verkleidet sucht sie Zuflucht beim kriegrischen Stamm ihrer Mutter. Doch dort wird Gabria nur akzeptiert, weil sie die Freundschaft eines magischen Pferdes besitzt. Obwohl der Sohn des Häuptlings ahnt, dass der Neuankömmling anders ist, bildet er die verkleidete junge Frau zum Krieger aus. Denn Gabria will ihren Stamm rächen. Doch Kampfkunst allein reicht nicht aus, um den Mörder ihres Klans, einen dämonischen Magier, zu besiegen. Gabria muss lernen, die ihr gegebenen Zauberkräfte zu beherrschen und einzusetzen …

Dies ist der Auftakt zu einer fünfteiligen Reihe. Ich freu mich ja immer, wenn Frauen in einer Männerwelt ihr Recht einfordern. Gabria macht das auf eine sehr sympathische Weise. Ich kann nicht wirklich etwas zu der Reihe sagen, gebt ihr eine Chance und macht euch ein eigenes Bild.

5. Julianne Bedford: Diese eine große Liebe (23 Bewertungen)
Klappentext:

Als die junge Shelby das erste Mal einen Blick auf das alte Haus wirft, ist sie sofort fasziniert. Hier residierte einst eine bedeutende Familie, und der Atem der Geschichte scheint durch die Räume zu ziehen. Shelby kauft das Haus und fühlt sich immer stärker in seine Vergangenheit hineingezogen. Eines Tages begegnet ihr in einem der Zimmer ein höchst attraktiver Mann: Der melancholische Lucas scheint aus einer anderen Welt zu stammen, und Shelby verliebt sich Hals über Kopf …

Dieses Buch habe ich zu Ende gelesen, kurz geseufzt und wieder von vorn begonnen. Dieses Buch sollte nur der lesen, der mit Zeitreisen leben kann. Shelby sieht in ihrem Zimmer einen Geist und sie landet im Körper einer jungen Frau kurz vor dem amerikanischen Bürgerkrieg. Ob das Buch historisch einwandfrei recherchiert, kann ich nicht sagen, da ich mich einfach zu wenig auskenne. Aber seit ich das Buch gelesen habe, möchte ich gern einmal ein Kleid aus der damaligen Zeit tragen.



6. Jean M. Auel: Der Clan des Bären (39 Bewertungen)
Klappentext:

The first novel in Jean M. Auel’s magnificent epic of life on the glacial continent of the last Ice Age, when two kinds of human beings, Neanderthal and Cro-Magnon, shared the earth.
Its heroine is Ayla, a courageous and indomitable young woman whose story begins when she is a five-year-old orphan adopted by the Clan, a group of Neanderthal.

Ayla inspires first surprise, then wariness and finally acceptance by the Clan. She is cared fpr by its medicine woman Iza and its wise holy man Creb. But she makes an implacable enemy of the group’s future leader. Broud does all he can to destroy her, but Ayla is a survivor.

Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall gestoßen. Es war, glaube ich, mein erster Besuch in einer oldenburgischen Buchhandlung zu Beginn meiner Ausbildung. Aufgrund des Nachnamens der Autorin hatte ich das Buch recht schnell in der Hand, Klappentext gelesen, im englischen Regal geguckt, gefunden, gekauft, geliebt. Als vor kurzem der sechste Teil erschien, war der Medienrummel groß, ich habe ihn noch nicht gelesen, er passt optisch einfach nicht zum Rest der Reihe und trotzdem hat Band 1 nur so wenige Bewertungen. Diese Reihe hat den Titel „Epos“ wahrlich verdient. Der erste Teil erschien übrigens 1980 und der letzte 2011. Es gibt sogar einen Film, den ich mal gesehen habe, aber nicht so toll fand. Es ist doch schöner, das Buch zu lesen.

Wenn ihr bis hierhin gelesen habt: herzlichen Glückwunsch! Habt ihr auch Bücher, die ab vom Mainstream sind und bei denen ihr meint, dass sie es verdient hätten, mehr gelesen zu werden? Zeigt sie mir!

Mit Kommissaren spielt man nicht – Andrea SEIDL

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 24-04-2013


Quelle: andrea-seidl.de
Uli ist Hauptkommissarin in Regensburg und seit eineinhalb Jahren mit ihrem Chef Daniel liiert. Doch der ist leider verheiratet. Aber das wird sich ändern, denkt Uli,

Natürlich kommt es ganz anders. Daniel macht mit Uli Schluss und zwingt sie, sich nach München versetzen zu lassen. Bis dahin muss sie mit Daniel klarkommen, während sie beide in einem Mordfall ermitteln, dessen Hauptverdächtiger ausgerechnet ein gewisser Leo Lebowski ist, zu dem Uli sich schon zwei Jahre zuvor auf seltsame Weise hingezogen fühlte.

und räumt im Geiste schon die Wohnung um, damit Daniel bei ihr einziehen kann.

(Quelle: amazon.de)

 

Wieder ein Buch, das vom Fremdgehen lebt.
Ulrike, genannt Uli, ist also seit 1,5 Jahren mit Daniel zusammen. Als dieser dann am „Halbjahrestag“, von dem Uli ein riesen Tamtam macht, mit ihr Essen gehen will, räumt sie zu Hause schon den halben Kleiderschrank aus, weil sie der festen Überzeugung ist, Daniel wolle sich von seiner bildhübschen und vor allem reichen Frau trennen, um bei Uli in die 2-Zimmer-Wohnung mit 1,40m breitem Bett einzuziehen. Für eine 32jährige Frau, die dazu noch Polizistin ist, finde ich das reichlich naiv. Und mal ehrlich, wie viele Männer trennen sich für ihre Affären von der Ehefrau/Familie?
Natürlich verlässt Daniel seine reiche Frau nicht, sondern macht mit Uli Schluss und sorgt dafür, dass sie umzieht. Ich habe grad mal Google Maps befragt, zwischen Regensburg und München liegen knappe 130 km.
Uli leidet natürlich wie verrückt, zwischendurch soll sie an einem Mordfall mitarbeiten, schließlich ist sie bei der Kripo.
Dann zieht sie um, und lernt direkt den nächsten Mann kennen. Einen Monat vorher hat „ihre große Liebe“ mit ihr Schluss gemacht und nu das.
Ich bin an sich ein großer Freund von offenen Enden und Fortsetzungen. Hier aber endet die Geschichte mittendrin und ohne, dass großartig was passiert wäre. Stellt euch den ersten Teil von Harry Potter vor und es endet an Halloween, nachdem die drei bis dahin noch nicht Freunde den Troll besiegt haben. Anscheinend wurde der Autorin geraten, das Buch zu teilen, ich finde es aber hier wenig angebracht.
Ich glaube, die Autorin würde das Buch gern als Frauen-Krimi einordnen. Ein Frauenroman ist es allemal, erfüllt es doch die gängigen Kriterien: Frau, Mann, Liebe, Kaputt, Trauer, neue Liebe. Beim Krimi fehlt mir irgendwie die Mitarbeit unserer Protagonistin.
Insgesamt erscheint sie mir sehr naiv, manchmal sogar fast dumm. Wo mir ständig eindeutige Hinweise auffallen, sollte sie als Polizistin doch extra geschult sein, so etwas zu bemerken. Uli läuft hier durch die Geschichte, als gäbe es kein Morgen. Sie ist egoistisch, kümmert sich kaum um die Belange ihrer Freunde, ist häufig abweisend, gar zickig und war mir insgesamt einfach nicht sympathisch.
Außerdem habe ich das Gefühl, dass Ulrike vielleicht ein kleines Alkoholproblem hat. Sie hat jeden Tag in der Geschichte Alkohol getrunken, mehr als einmal auch über die Maßen. Von der Trunkenheit am Steuer wollen wir mal gar nicht anfangen. Vielleicht bin ich auch einfach nur der totale Anti-Alkoholiker, weil ich höchstens 1 bis 2 Mal im Monat Alkohol trinke, aber niemals unter der Woche.
Alles in allem bin ich von dem Buch leider ziemlich enttäuscht. Die Handlungen der Protagonistin waren für mich 95% der Zeit nicht nachvollziehbar, ich fand sie außerdem die meiste Zeit zu naiv für ihr Alter/ihren Beruf. Das Ende war hier nicht offen, man hat einfach ein wahrscheinlich (ich kenne ja den zweiten Teil nicht) in sich geschlossenes Buch in der Mitte geteilt. Es gibt hier auch keinen Cliffhanger, der mir Lust auf den nächsten Teil machen würde.
3 von 5 Sternen

Blogger schenken Lesefreude 2013

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 23-04-2013

Wir Buch-Blogger sind Botschafter in Sachen Lesefreude und deswegen ist der Welttag des Buches unser Tag! An diesem besonderen Feiertag wollen wir die Welt mit unserer Begeisterung für Bücher anstecken. Wir werden bloggen wie die Wilden und wir werden Bücher verschenken!

Wer kann mitmachen?
Alle buchbegeisterten Blogger – egal ob Buch-Blog, Autoren-Blog, Alltags-Blog, Tech-Blog und egal, auf welcher Plattform gebloggt wird. Auch reine Facebook-Fanpages sind willkommen!

Wie lautet der Plan?
Am 23.4.2013, dem Welttag des Buches, veröffentlichen alle teilnehmenden Blogger einen Beitrag, in dem sie ein Buch verlosen. Natürlich sind wir neugierig, warum ihr euch gerade für dieses Buch entschieden habt! Ist es ein Buch von einem Lieblingsautor, ein unentdecktes Buchjuwel, ein Buch aus Kindertagen oder ein Überraschungstitel?
Leser, die diese Bücher gewinnen möchten, kommentieren eure Beiträge. Verlost werden die Bücher am 30. April.

Hiermit locken die beiden Initiatorinnen der Aktion, Christina und Dagmar, die Blogger Deutschlands. Und natürlich konnte ich nicht nein sagen.

Ich werde das Buch Ein unmoralisches Sonderangebot von Kerstin Gier (Homepage und Facebook) verlosen.

Warum ich das tue? Ich habe das Buch selbst im Schrank stehen, außerdem besitze ich das Hörbuch und mir gefällt die Geschichte sehr gut. Sie ist lustig, sie hat aber auch ernste Stellen.

Das ist der Inhalt (Klappentext von meiner Ausgabe)

Cover der verlosten Ausgabe kann abweichen

Das Buch ist allerdings nur meine zweite Wahl. Mein liebstes Buch ist nämlich Diese eine große Liebe von Julianne Bedford. Das habe ich zu Ende gelesen und sofort wieder von vorn angefangen. Da es das Buch aber neu nicht mehr zu kaufen gibt und ich hier ungern ein gebrauchtes Buch verlosen möchte, habe ich mich für Ein unmoralisches Sonderangebot entschieden. Aber das Buch ist auch gut. Mit Kerstin Gier kann man meiner Erfahrung nach eh nichts falsch machen.
Solltet ihr aber mal über Diese eine große Liebe stolpern, schlagt zu, es lohnt sich.

Wie ihr oben schon lesen konntet, müsst ihr unter diesem Beitrag kommentieren, wenn ihr das wunderbare Buch Ein unmoralisches Sonderangebot von Kerstin Gier gewinnen möchtet.

Götter ohne Manieren – Marie PHILLIPS

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 21-04-2013


Unsterblich zu sein ist schwer. Vor allem für die griechischen Götter im 21. Jahrhundert: Sie wohnen im Norden Londons unter einem Dach mit zu vielen Geschwistern und zu wenig warmen Wasser verdingen sich mit den unmöglichsten Beschäftigungen. Artemis, die Göttin der Jagd, führt Hunde aus, Aphrodite, die Göttin der Liebe, bietet Telefonsex an, und Apoll, der Sonnengott, moderiert eine Fernsehshow. Da kann einem die Ewigkeit schon lang werden! Doch dann holt Artemis eine Putzfrau ins Haus, und plötzlich steht die Götterwelt Kopf.
(Quelle: Klappentext)

Ein Klappentext, der eine lustige Unterhaltung verspricht. Betont durch Zitate aus bekannten deutschen Zeitschriften:

„Gnadenlos komisch. Ein himmlisches Lesevergnügen!“ Freundin
„Voll schräger Komik, klugem Witz und pointensicher“ WAZ

Leider habe ich davon im Buch nichts gefunden. Das tut mir echt Leid, denn die Idee hat ein sehr gutes Potential. Aber die Umsetzung ist so schlecht.
Grob zusammengefasst kann man sagen: Apoll hat ständig Sex mit Aphrodite, obwohl diese mit Hephaistos verheiratet ist. Der Sex ist leidlich gut, aber lieber schlechten Sex als gar keinen, denkt Apoll.
Dann wollte Aphrodite von Apoll eine kleine Gefälligkeit, die er ihr nicht erwiesen hat (er sollte das Duschwasser mit seiner Kraft anheizen). Daher war Aphrodite böse und hat dafür gesorgt (immerhin ist Eros – der mit dem Bogen und den Liebespfeilen – ihr Sohn), dass Apoll sich in eine Sterbliche verliebt.
Diese Sterbliche ist Alice, von Beruf Putzfrau. Alices bester Freund, in den sie heimlich verliebt ist, hat sie auch durch ihren Job kennengelernt. Sie hat nämlich Neils Büro geputzt.
Aphrodite bringt nun Hermes, der unter anderem Gott des Zufalls ist, dazu, Alice in das Haus zu schleusen, damit Apoll weiter leidet, glaubt sie doch, dass Eros Alice mit einem Hasspfeil bedacht hat.
Natürlich kommt es früher als später zum Eklat.
Auch hier ist die Idee immer noch super, aber die Umsetzung ist mehr als langweilig geschrieben, es gab im ganzen Buch keine Lacher, keine Spannung.
Es plätscherte leicht dahin, die mehr als flapsige, lockere Sprache unserer jahrtausendalten Figuren war für meinen Geschmack doch etwas fehl am Platz. Okay, dass sie sich zwangsläufig an die aktuellen Sprachverhältnisse anpassen, um nicht allzu sehr aus dem Raster zu fallen, ist in Ordnung, aber die Fäkalsprache war eindeutig zu viel des Guten.
Ich fand es trotz allem interessant, ein wenig über die griechischen Gottheiten zu erfahren. Von Zeus hat wohl jeder schon gehört, auch Poseidon ist eigentlich jedem ein Begriff. Hier werden die „wichtigsten“ Gottheiten und ihre Aufgaben erläutert. Dabei erleben tun wir sie im größten Teil nicht wirklich, aber es wird zumindest erwähnt, wer was macht. Ob das nun alles so richtig ist, kann ich nicht nachvollziehen, aber es war das einzige, was mir positiv aufgefallen ist und das wollte ich anmerken.
 2 von 5 Sternen

Verlag sucht Blogger!

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 20-04-2013

Jeder, der einen Buchblog hat, hat es wohl schon getan … Einige öfter, andere seltener.

Wovon ich rede? Bei einem Verlag nach einem kostenlosen Rezensionsexemplar anfragen.

Der bookshouse Verlag bietet für Blogger ein eigenes Rezensionsprogramm an.

Das bedeutet, dass man sich jedes Buch aus dem gesamten Programm kostenlos runterladen kann. Allerdings auch immer nur eines auf einmal. Sobald man dann die Rezension dort hochgeladen hat, wird man wieder freigeschaltet und kann sich das nächste Buch runterladen.

Da der Verlag Bücher jeden Genres anbietet, gibt es für jeden das Richtige. Und so sieht das dann aus:

Nach einem Klick auf Downloads landet man – Überraschung! – im Downloadbereich. Dort kann man aus den Verlagen bookshouse und Sieben-Verlag eBooks aus ausgewählten Genres herunterladen. Auch hat man hier eine Übersicht der bereits rezensierten Bücher.

Unter den Blogdaten kann man seine Blog-URL ändern und sieht die ausgewählten Genres.

Mit einem Klick auf Rezensionen sieht man, welche Rezension aktuell noch offen ist und kann auch auf seine bisherigen Rezensionen zurückgreifen.

Ich habe aktuell keine offene Rezension, habe aber schon zwei Leseproben gelesen, die ich mir auf jeden Fall noch holen werde.

Auf den Seiten zu den einzelnen Büchern findet man die Rezensionen dann relativ versteckt ganz weit unten. Dort wird die Bewertung angegeben (1 = ganz schlecht, 5 = super gut, und es gibt „Halbsternschritte“) und der Link zum Blog aufgeführt.

Wenn ihr auf den Geschmack gekommen seid, freut sich der Verlag auf eure Anmeldungen!

Vollstrecker der Königin: Der Baeldin-Mord – Angelika DIEM

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 15-04-2013


Quelle: Machandel Verlag
Mord ist niemals gut. Auch wenn es „nur“ eine Kammerzofe trifft. Die rein zufällig auf einem Schloss Dienst tut, auf dem sich eine politisch wichtige Heirat anbahnt.
Warum aber fühlt sich die Königin gefordert, einer bloßen Zofe wegen eine ihrer fähigsten Ermittlerinnen in die nördliche Provinz zu schicken?
Vollstreckerin Caitlynn stellt schnell fest, dass ihre Aufgabe alles andere als einfach ist. Unschuldige fühlen sich schuldig, viele Schlossbewohner haben ein Motiv, und Caitlynns Magie stößt an ihre Grenzen.
War die Zofe am Ende doch nicht so unwichtig?
(Quelle: amazon.de)
Caitlynns Geschichte beginnt, als sie als kleines Mädchen Zeuge wird, wie ihr Vater, ein mächtiger Mann, einem Diener Schaden zufügt und dann nicht dazu steht. Dieser Vorfall zeigt ihr, mit welcher Gabe sie ihr Geld verdienen will und Caitlynn wird zur Vollstreckerin ausgebildet. Ein Vollstrecker wird zur Aufklärung einer Straftat herbeigeordert. Seine Aufgabe ist es, die Tat aufzuklären, eine gerechte Strafe finden und diese ausführen.
Caitlynn begegnet in Baeldin einem Schloss voll merkwürdiger Kauze, die eigentlich alle einen Grund haben, die Zofe tot sehen zu wollen. Sei es Eifersucht, Wut, Neid oder nicht erwiderte Liebe. Die schöne Zofe hatte viele Feinde. Leichter wird die Aufgabe durch die Abneigung der Schlossbewohner Caitlynn gegenüber auch nicht unbedingt.
Vielleicht liegt es daran, dass ich eigentlich keine Krimis lese oder schaue, dass ich mir beim Lesen keine wirkliche Mühe gegeben habe, selbst herauszufinden, wer der Mörder ist. Ich wollte es schon wissen, aber habe einfach gewartet, bis es am Ende aufgeklärt wurde.
Die Geschichte spielt in einer fremden Welt, die vom Entwicklungsstand sehr an das Mittelalter erinnert, dazu gibt es eine gehörige Portion Magie. Die Sprache ist entsprechend förmlich, aber für den durchschnittlichen Leser leicht verständlich. Insgesamt habe ich etwa zwei Stunden reine Lesezeit für das Buch gebraucht.
Die Kürze des Buches – es heißt nicht ohne Grund Novelle – war sehr angenehm. Es wurde alles untergebracht, dabei aber auch nicht gehetzt oder gequetscht.
Der Titel gibt Hoffnung auf eine Reihe, und ich würde gern noch mehr Abenteuer von Caitlynn lesen.
Alles in allem wurde ich gut unterhalten, ich wurde dabei aber nicht von zu viel Magie, zu vielen Personen und fremden Begriffen überfordert. Nachdem ich das Buch nun durch habe, finde ich das Cover sehr passend.
Dafür vergebe ich kriminalistische
bewertung-3
3,5 von 5 Punkten

Weltenspur – Dagmar Helene SCHLANSTEDT

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 15-04-2013


Quelle: bookshouse.de
Marka ist 14, als ihre Träume ihr einen Schock versetzen. Was sie träumt, findet sie in den alten Büchern ihrer Großmutter wieder. Um einen Zufall auszuschließen, forscht sie mit ihrem Bruder Claudio nach. Sie folgen den Spuren aus Träumen und Geschichten und werden in den Tiefen einer Kupfermine auf gespenstische Weise nach Witara katapultiert. Die mystische Welt existiert wirklich, doch ein skrupelloser Ausgestoßener treibt das friedliche Witara auf den Untergang zu. Der zukünftige Erste Daanjo ist ermordet worden und niemand scheint zu wissen, wie es weitergehen soll. Mithilfe von Kujo finden sie ein heiliges Refugium, das ihnen einen Blick in vergangene Daseinsebenen gestattet. Sie brauchen dieses Wissen zurück bis zum Anbeginn der Zeit, um dem Wahnsinnigen entgegen- treten zu können. Marka und Claudio glauben, dem Geheimnis auf die Spur gekommen zu sein, doch die Bedrohung nimmt erst ihren Anfang …
(Quelle: bookshouse.de)

Ich durfte das Buch bereits vor Erscheinen als Korrekturleser beim BooksHouse Verlag lesen (Bewerben kann man sich dafür übrigens hier). Das Buch ist 416 Seiten lang, die ich in überschaubaren fünf Tagen gelesen habe (Samstag bis Mittwoch). Dafür noch mal einen herzlichen Dank an das Team von BooksHouse.

In diesem Buch begleiten wir Marka als Ich-Erzählerin, die mit mehr Glück als Verstand nach Witara gelangt. Dort stellt sie fest, dass ihre Vorfahren von dort kommen, sie also zum Teil auch Witarier ist. Marka und ihr Bruder Claudio – ich gebe hier übrigens einem Ausspruch von Marka recht: Es heißt Marko und Claudia – werden vom Führer der Witarier, Rusto, aufgenommen. Dieser erzählt den beiden vom Unfalltod seiner Frau und seines Sohnes. Dann hat Marka eine Vision von Daanjo. Er lebt also noch und ist nicht gestorben. Rusto schickt sofort Marka, Claudio und Daanjos besten Freund Kujo auf die Reise, seinen verloren geglaubten Sohn nach Hause zu holen. Dabei erleben die drei natürlich eine Menge wilder Abenteuer.
Die Zielgruppe des Buches entspricht dem Alter unser Protagonisten, also etwa 13 bis 16. Die Sprache ist entsprechend salopp, was hier aber gar nicht weiter stört.
Die wichtigsten Charaktere besaßen Tiefe und wurden dabei auch – zumindest für mich – ausreichend genug beleuchtet und beschrieben. Es gibt einige Nebenrollen, auf deren genauere Beschreibung man aber durchaus verzichten kann, weil sie nur am Rande auftauchen. Ein wenig haben sie mich an die verlorenen Jungs bei Peter Pan erinnert. Sie waren immer da, aber man kannte von allen nur das eine, verbindende Merkmal (sie alle hatten keine Mama, ihr erinnert euch?).
Die Geschichte war spannend beschrieben, die Fantasie-Welt Witara ist ein wunderschöner Ort, der für meinen Geschmack nur etwas zu perfekt war. Das Ende kam mir ein bisschen zu plötzlich, nachdem es sich etwa  412 Seiten aufgebaut hat, war es dann in 3 Seiten vorbei. Das war etwas schade, aber man kann darüber hinweg sehen. Ich habe mich – trotz fleißigem Fehlersuchens – durchweg unterhalten gefühlt, ich habe mich auch in der Jugendsprache nicht allzu häufig alt gefühlt. Bei einigen Ausdrucken dachte ich schon „Oh Mann, muss das sein?“, aber da ich die Zielgruppe vor Augen hatte, war es durchaus in Ordnung.
Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der sich in eine fremde Welt entführen lassen will, in der man mit außergewöhnlichen Pflanzen, Tieren und Fähigkeiten lernt, was man mit Freundschaft und Zusammenhalt alles erreichen kann.
4 von 5 Sternen

Neue Technik

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 11-04-2013

Das hier ist mein erster Blogpost aus der Android-App und ich hoffe, dass es klappt.
Außerdem möchte ich freudestrahlend (wenn auch nicht äußerlich, dann doch zumindest innerlich) meine ganz eigene Facebook-Seite präsentieren:
Christinas Buchwelt goes to Holly… äh Facebook!

Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts – Susann PÁSZTOR

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 07-04-2013

Quelle: Handykamera


„Ich habe einen Mann kennen gelernt. Ich habe ihn ein Stück im Auto mitgenommen, und wir sind irgendwann in seinem Hotelzimmer gelandet. Es war großartig.“
„Das ist eine sehr ungewöhnliche Fortsetzung für ein Schweigeseminar.“
„Fand ich auch. Und jetzt sitze ich auf dem Dach und heule den Mond an.“
(Quelle: Klappentext)

Wenn man mit falschen Erwartungen an ein Buch herangeht, gibt es zwei mögliche Ausgänge. Erstens: man wird positiv überrascht und liebt das Buch, so wie es ist. Zweitens: Man findet einfach alles falsch.
In meinem Fall ist es der zweite Weg. Der Klappentext ist ja irgendwie nichtssagend, die Beschreibung beim großen Fluss gibt da schon etwas mehr preis:

Ein Schweigeseminar, ein faszinierender Mann, eine große Liebe
Das Schweigewochenende, das Mila auf Anraten ihrer Therapeutin besucht, wird zu einer echten Herausforderung: seltsame Menschen, die man nur stumm betrachten kann, unbequeme Sitzpositionen, exotische Anleitungen. Dazu die Stille, die so viele unerwünschte Einsichten bereithält. Und dann noch dieser Simon, der Mila überredet, ihn nach dem Seminar ein Stück mit dem Auto mitzunehmen. Dass die Stille sie direkt in ein Hotelzimmer führen würde, haben die beiden nicht erwartet. Sie verbringen dort drei leidenschaftliche Tage und Nächte, begegnen sich mit rückhaltloser Offenheit und lassen sich ganz aufeinander ein. Und als sie sich so nah gekommen sind wie niemandem zuvor, beschließen sie, für immer auseinanderzugehen. Susann Pásztor erzählt einfühlsam, witzig und mit psychologischem Gespür von der großen Liebe – und von einer Frau, die alles daransetzt, damit sie doch nicht endet
(Quelle: amazon.de)

Ach, was hatte ich hohe Erwartungen. Eine einsame junge Frau, Mitte bis Ende zwanzig, die ihre große Liebe findet, als sie an diesem Schweigeseminar teilnimmt.
Leider kam alles anders.
Mila ist schon 39, wofür man ihr nun wirklich keinen Vorwurf machen kann. Sie hat in ihrem Leben wirklich gar nichts im Griff. Eine unaufgeräumte Wohnung, keinen Job, keine Freunde, in zehn Jahren nur etwa acht Mal telefonischen Kontakt zu ihrem kleinen Bruder. Dafür allerdings Termine mit ihrer Therapeutin, im Zwei-Wochen-Takt. Diese hat sie ja auch zu dem Schweigeseminar geschickt.
Das Buch ist in drei Teile geteilt. Im ersten Teil berichtet von dem Seminar, es beginnt Freitagnachmittag und endet Sonntagmittag. Sie beschreibt die Meditationssitzungen, hierbei besonders ausführlich ihre Gedankengänge und ihre unbequemen Sitzpositionen. Sie gibt – reif, wie sie mit 39 Jahren ist – allen Teilnehmern des Seminars (10 Frauen und 8 Männer insgesamt) Spitznamen wie „Namevergessen“ oder „Club der Yogamuttis“, „Clint Eastwood“, usw.
Im zweiten Teil erleben wir das Abenteuer Sex im Hotel von Mila und Simon. Hier hat Frau Pásztor ein für mich schreckliches Tabuthema angesprochen: Fremdgehen. Eine absolute Todsünde (wer mich betrügt, kriegt mit einem stumpfen Messer den Schnie*** abgeschnitten!). Am Ende der drei Tage entscheiden sie sich jedoch dafür, einander in Zukunft aus dem Weg zu gehen. Keine Handynummer, keine E-Mail-Adressen und auch sonst keinen Kontakt.
Im dritten Teil begleiten wir Mila, wieder daheim angekommen, auf ihrer Suche nach Simon, den sie jetzt doch unbedingt wiedersehen will, ist er doch ihre große Liebe.
Über die Sache mit dem Alter hätte ich wirklich großzügig hinwegsehen können, wenn Mila sich zumindest altersgemäß verhalten würde, doch kam sie mir ständig jünger vor, von ihrer Art und Ausdrucksweise her hätte ich sie wirklich mehr in mein Alter (ich bin 26) und manchmal noch jünger eingeordnet und nicht 13 Jahre älter. Dass sie außer ihrer Therapeutin nichts im Leben hat, ist ziemlich traurig, aber irgendwie ist sie da auch selbst dran Schuld. Mit nem Job wäre sie zumindest tagsüber mal unter Leuten, würde Kontakte knüpfen und aus ihren Gedanken herauskommen.
Auf die Sache mit dem Fremdgehen werde ich hier nicht weiter eingehen, wer mich kennt, kennt meine Einstellung dazu. Naja, und ich hab sie oben auch genannt.
Vielleicht bin ich unfair, weil das Buch schließlich nichts für meine falschen Vorstellungen kann, aber es war einfach alles falsch und so wie es war, hat es mir leider gar nicht gefallen. Lediglich das Ende hat es von einer ganz schlechten Benotung zu einer mittelmäßigen gerettet.

2,75 von 5 Punkten

 Trotzdem danke ich Blogg dein Buch und dem Kiepenhauer & Witsch Verlag für das Rezensionsexemplar.
Kaufen man das Buch dann hier.