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RuB – Abbau

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 27-09-2012


Da mein RuB (Regal ungelesener Bücher) mittlerweile aus allen Nähten platzt, muss ich dagegen ankämpfen.
Es ist soooo schwer, es gibt so viele tolle Bücher, die ich unbedingt lesen will. Jeden Monat erscheinen ungefähr 15 neue.
Ich werde mich also in Zukunft aus Wanderrunden, Lesekreisen und Gewinnspielen raushalten. Aktuell habe ich ein Lesekreis-Buch hier und stehe noch bei 2-3 in der Liste. Die lese ich natürlich noch, aber dann ist Schluss mit lustig.
Ich werde meine RuB-Bücher lesen und natürlich, sofern ich welche bekomme, Rezensionsexemplare.
Es wird nichts mehr gekauft, bis der RuB nicht auf maximal 5 Bücher runter ist. Und als Belohnung wandert für jedes Buch vom SuB 1 € in die Spardose. Wenn ich dann die Bücher alle weg habe, kann ich mir von dem Geld ja neue Bücher kaufen und von vorn anfangen…
Hier also mein SuB (bzw. in meinem Fall der RuB). Achso, die Liste ist to be continued, weil mein Handyakku zu leer war, um die Bücher zu fotografieren…
1.      Cecelia Ahern: Thanks for the memories
2.      Jane Austen: Emma
3.      Jane Austen: Mansfield Park
4.      Jane Austen: Sense and Sensibility
5.      Jane Austen: Sinn und Sinnlichkeit
6.      Maria Beaumont: Marsha Mellow und ich
7.      Florian Beckerhoff: Das Landei
8.      Toby Bishop: Die Wolkenreiter – Schule der Lüfte 1
9.      Toby Bishop: Die Wolkenreiter – Kriegerin der Lüfte 2
10.  Toby Bishop: Die Wolkenreiter – Herrscherin der Lüfte 3
11.  Martina Brandl: Halbnackte Bauarbeiter
12.  Bertolt Brecht: Der gute Mensch von Sezuan
13.  Bertolt Brecht: Leben das Galilei
14.  Emily Brontë: Wuthering Heights
15.  Cassandra Clare: City of Bones 1
16.  Cassandra Clare: City of Ashes 2
17.  Cassandra Clare: City of Glass 3
18.  Cassandra Clare: City of Fallen Angels 4
19.  Suzanne Collins: The Hunger Games 1
20.  Suzanne Collins: Catching Fire 2
21.  Suzanne Collins: Mockingjay 3
22.  Lauren Conrad: L.A. Candy
23.  Caprice Crane: Von jetzt auf gleich
24.  Sophie Dahl: Die Spiele der Erwachsenen
25.  Anette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche
26.  Friedrich Dürrenmatt: Romulus der Große
27.  Anna Elliott: Schatten über Avalon
28.  Michael Ende: Die unendlich Geschichte
29.  Helen Fielding: Bridget Jones – The Edge of Reason 2
30.  Susanne Fröhlich: Frisch gemacht
31.  Jostein Gaarder: Sofies Welt
32.  Erich Hackl: Auroras Anlaß
33.  Matt Haig: The Radleys
34.  Kristin Hannah: Wenn Engel schweigen
35.  Patti Callahan Henry: Delphinsommer
36.  C.C. Hunter: Shadow Falls Camp – Geboren um Mitternacht 1
37.  Birgit Jaeckel: Die Druidin
38.  Rachel Joyce: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
39.  Katrin Lankers: Elfenblick
40.  Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise
41.  Marc Levy: Wenn wir zusammen sind
42.  C.S. Lewis: Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia 2
43.  Thomas Mann: Buddenbrooks
44.  Jill Mansell: Sommerkussverkauf
45.  Anna McPartlin: Weil du bei mir bist
46.  Lucy M. Montgomery: Anne of Green Gables – Anne of Avonlea 2
47.  Lucy M. Montgomery: Anne of Green Gables – Anne of the Island 3
48.  Lucy M. Montgomery: Anne of Green Gables – Anne of Windy Poplars 4
49.  Lucy M. Montgomery: Anne of Green Gables – Anne’s House of Dreams 5
50.  Lucy M. Montgomery: Anne of Green Gables – Anne of Ingleside 6
51.  Lucy M. Montgomery: Anne of Green Gables – Rainbow Valley 7
52.  Lucy M. Montgomery: Anne of Green Gables – Rilla of Ingleside 8
53.  Lucy M. Montgomery: Emily auf der Moon Farm 1
54.  Judith O’Reilly: Stadt, Land – Schluss
55.  Micha Pansi: Der fünfte Stern
56.  Susan Elizabeth Phillips: It had to be you
57.  Susan Elizabeth Phillips: Match me if you can
58.  Susan Elizabeth Phillips: Mitternachtsspitzen
59.  Jutta Profijt: Blogging Queen
60.  Joanne K. Rowling: Quidditch im Wandel der Zeiten
61.  Andrzej Sapkowski: Der letzte Wunsch
62.  Friedrich Schiller: Kabale und Liebe
63.  Leo Tolstoi: Anna Karenina
64.  Eva Völler: Beiß mich!
65.  Fiona Walker: Küß mich, küß mich
66.  Fiona Walker: Liebelei in Gummistiefeln
67.  J.R. Ward: Black Dagger Brotherhood – Dark Lover 1
68.  J.R. Ward: Black Dagger Brotherhood – Lover Eternal 2
69.  J.R. Ward: Black Dagger Brotherhood – Lover Awakened 3
70.  Emma Campbell Webster: Lost in Austen
71.  Ramona Wickmann: Auf Couchtour
72.  Oscar Wilde: The Picture of Dorian Gray
73.  Anna Wimschneider: Herbstmilch
74.  Tine Wittler: Irgendwas is immer
75.  Deborah Wright: Lucys wunderbares Liebesleben in 10 ½ Kapiteln

Die Stadt der verschwundenen Kinder (1) – Caragh O’Brien

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 25-09-2012


Quelle: randomhouse.de

Sag mir, wo die Kinder sind

Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer der Stadt abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat jemand es gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder …

(Quelle: amazon.de)
Zu Beginn des Buches habe ich immer wieder Parallelen zu „Masken“ von Mara Lang entdeckt. Es gibt Herrscher und Unterdrückte, unsere Protagonistin fühlt sich total hässlich und bezeichnet sich als Monster. Es gibt ein System, welches beide zu Beginn des Buches hinnehmen, dann aber anzweifeln und am Ende bekämpfen wollen. Beide haben einen Mann an der Seite, der ihnen hilft, mehr oder weniger zumindest. Ich meine, schön, die Helden sind Frauen bzw. Mädchen, aber sie kriegen ohne Männer nichts hin. Selbst ist die Frau! Beide haben eine besondere Begabung, die eine magisch, die andere erlernt, aber beide Begabungen sind überlebenswichtig für die Gemeinschaft.
Jetzt mal weg von Masken, das hat mir ja nicht so gut gefallen.
Zu Beginn des Buches treffen wir Gaia, gerade einmal sechzehn Jahre jung, die eine Frau in der Nachbarschaft als Hebamme bei der Geburt beisteht. Aufgrund des Gesetzes der Enklave, welches die herrschende Stadt ist, muss Gaia das Kind jedoch vorbringen. Das bedeutet, dass das Kind von Eltern in der Enklave adoptiert wird. Offiziell weiß niemand, welches Kind von welchen Eltern aus Wharfton, dem Armenviertel außerhalb der Mauer, zu welchen Eltern innerhalb der Mauer gelangt. In Wharfton gibt es das Tvaltar, was ich mir wie eine Art Gemeindezentrum vorstelle. Dort werden Sendungen über das Leben in der Enklave gezeigt, in der alle reich sind, es Strom und fließend Wasser gibt, während in Wharfton alle arm sind und das Leben eher an ein Leben im Mittelalter erinnert.
Am Anfang des Buches findet man eine Karte von Wharfton und der Enklave. Diese habe ich mir angeschaut, bevor ich angefangen habe zu lese. Überraschung, ich habe nichts verstanden. Jetzt, nach dem Buch kann ich alles zuordnen. So, wie es sein soll.
Das Buch ist von Anfang an von einer düsteren Grundstimmung unterlegt, die mir beim Lesen aber nicht wirklich bewusst war. Es wird einem zwar immer wieder vor Augen gehalten, welche Gefahren auf uns lauern und wie schrecklich alles ist, aber es ist definitiv kein Gruselbuch und es ist auch nicht wie andere Bücher, in denen man sich immer irgendwie unheimlich fühlt.
Mir ist aufgefallen, dass die meisten Leute einen für unsere Gewohnheiten normalen, englischen / amerikanischen Namen haben: Bonnie, Jasper, Emily, Kyle, Derek, Emily, Fiona, etc. Es gibt auch ein paar etwas außergewöhnlichere wie Persephone, aber den Namen Gaia habe ich noch nie gehört. Google hilft aber auch hier und ich stelle fest, dass es diesen Namen tatsächlich gibt. Gaia bedeutet demnach in der griechischen Mythologie „Urmutter Erde“. Demnach passt der Name schon zu unserer Hauptfigur, die als Hebamme ja die Kinder auf die Welt bringt.
Gaia ist nicht zur Schule gegangen, das Privileg haben nur die Leute in der Enklave, aber sie ist bei weitem nicht dumm oder auf den Kopf gefallen. Ganz im Gegenteil. Obwohl ihr diese Bildung fehlt, kann sie mit den anderen Figuren locker mithalten. Sie wirkt zwar häufig naiv, weil sie vieles nicht kennt, z.B. Wasser aus der Leitung und dann noch heiß!, aber sie macht dies durch eine gute Auffassungsgabe und Neugier wett (hach, schon wieder eine Parallele zu Masken). 
Ich finde die Idee gut, hier auch gut ausgearbeitet (endlich keine Ähnlichkeit mit Masken!). Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, besitzen Tiefe und haben Emotionen.
Die Geschichte wird nicht langweilig. Es gibt einen Hauptstrang, aber um die 462 Seiten nicht langweilig werden zu lassen, kommen immer wieder neue Tatsachen ans Licht.
Ich muss aber sagen, dass ich den Originaltitel wesentlich passender finde als den Deutschen.
Meine zweite Dystopie und das Genre hat mich noch nicht verloren.

4 ¼ von 5 Sternen

Bissige Jungs küssen besser (06) – Mari MANCUSI

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 23-09-2012


Sunny ist überglücklich, endlich wieder mit Magnus zusammen sein zu können. Trotzdem will ihr auch Jayden einfach nicht aus dem Kopf gehen. Schließlich hat er Sunny im Kampf gegen einen Vampir das Leben gerettet. Umso geschockter ist sie, als Jayden ihr plötzlich wieder über den Weg läuft und sie feststellen muss, dass ihr bester Freund von einem Vampir gebissen wurde. Sunny reist Magnus nach Japan hinterher, denn er ist der Einzige, der jetzt noch helfen kann. Aber Magnus hat gerade ganz andere Sorgen: Slayer Inc. holt zu einem neuen Schlag gegen das Vampirkonsortium aus. Alles deutet auf eine Verschwörung hin, bei der es diesmal um Leben und Tod geht.
Dies ist der sechste Teil der Reihe und es ist doch schon gut zwei Jahre her, dass ich die anderen Bände gelesen habe. Daher war ich mir erst nicht sicher, ob ich nicht vielleicht doch einen Teil ausgelassen habe. Zum Glück für mich werden die vorhergehenden Bücher noch einmal zusammengefasst. Ich habe doch nichts ausgelassen. Es ist aber nicht so, dass es mich gestört hat. Vielleicht sieht man diese Zusammenfassungen anders, wenn man in der Geschichte drin ist und es nicht braucht, aber für mich war es super.
Wer jedoch die anderen Teile nicht gelesen hat und noch lesen möchte, sollte vielleicht nicht weiterlesen, ich kann Spoiler aus Band 1-5 nicht vermeiden (wer sich traut, darf den Text markieren).
Sunny und Rayne leben mittlerweile bei der Stiefmutter in Las Vegas. Sunny versucht dort, als „normales“ Mädchen die High School abzuschließen. Doch natürlich klappt das nicht so gut. Normal hört schon auf, als sie nach nur einer Woche in der neuen Schule von Magnus mit der Strechlimousine abgeholt wird. Als Magnus ihr dann noch erzählt, dass er nach Japan zu einer Versammlung des Konsortiums muss, Sunny aber zu Hause bleiben soll, wird sie sauer und fliegt (mit ihren Elfenflügeln) aus der Limousine.
Auf dem Heimweg trifft sie dann auf Jayden (mein erster Gedanke: wer war noch mal Jayden??), der ein halber Vampir zu sein scheint. Aber auch nur ein halber. Aufgrund von Sunnys Betteln nimmt sich Magnus des verwirrten Jayden an und gemeinsam fliegen die drei inklusive Bodyguards nach England, um den Heiligen Gral aufzusuchen, um Jayden vom Vampirismus zu heilen. Doch die Alphas (wer??) sind ihnen immer einen Schritt voraus.
Magnus und Sunny müssen wieder mal die Welt retten, doch wie soll das gelingen, wenn die Alphas immer wissen, was Magnus als nächstes plant?
Die meiste Zeit des Buches ist Sunny sauer auf Magnus, weil er sie außen vorlässt und die restliche Zeit flirtet sie mit Magnus. Einerseits kann man verstehen, dass sie mit ihren gerade mal 16 Jahren enttäuscht ist, dass ihr Freund sich nicht 24/7 um sie kümmern kann, aber ist das ein Grund, sich auf den nächstbesten Typen zu stürzen? Nun denn…
Ansonsten ist das Buch wie auch die vorhergegangenen Bände leicht lesbar geschrieben. Es ist und bleibt nun mal ein Teenie-Roman.  Das ist aber auch nicht schlecht, wer so was nicht mag, der wird auch wohl nicht zu diesem Buch greifen. Inhaltlich ist auf wenigen Seiten doch viel passiert, die Reise ging von Las Vegas über Glastonbury nach Tokio. Die Vampirwelt und damit auch die Welt der Sterblichen ist in Gefahr und es scheint, nur unsere Helden können alle retten. Meistens haben sie dabei jedoch mehr Glück als Verstand und nur durch Zufall kommt Sunny an die Lösung, weshalb die Alphas immer wissen, was die Vampire planen.
Das Ende ist ziemlich abgeschlossen, deswegen bin ich mir noch unsicher, worum es in den nächsten Teilen gehen soll, aber ich bin mal gespannt.
4 von 5 Sternen

Ein Vampir liebt auch zweimal (09) – Katie MACALISTER

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 13-09-2012


Weil die junge Sterbliche Corazon Ferreira unglücklicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort war, findet sie sich plötzlich im Akasha wieder, dem Ort, a dem übernatürliche Wesen für ihre Untaten bestraft werden. Dort begegnet sie dem attraktiven Vampir Alex Darwin, der wegen Mordes an anderen Dunklen zu ewiger Verdammnis verurteilt wurde. Der geheimnisvolle Untote lässt nicht nur Coras Herz höher schlagen – er ist auch ihre einzige Hoffnung auf Rettung …

Cora arbeitet als Sekretärin in der Immobilienfirma ihres Ex-Ehemannes. Dessen zweite Frau, Diamond, nimmt Cora mit zu einer Immobilie, die von der Firma verkauft werden soll. 
Cora soll mit Diamond zusammen Fotos von dem Gebäude machen. Doch sie läuft dort dem Lich Ulfur und einem „bösen Engländer“ über den Weg, der sich als Herrscher über das Abbadon, also der quasi Hölle, entpuppt. Zunächst von den beiden mehr oder weniger ignoriert, hebt sie einen kleinen Stein auf, den Ulfur auf seiner Flucht fallen gelassen hat, während Diamond die beiden Männer anscheinend nicht sieht und an ihnen vorbei in den Keller geht. Als der Höllenfürst Ulfur für seinen Diebstahl ins Akasha verbannt, werden auch Cora und Diamond verbannt.
Dort trifft Cora auf besagten Alec, den wir schon aus einem früheren Band kennen. Die beiden werden durch Zufall aus dem Akasha gerettet, doch Diamond steckt noch immer fest. Ihre Rettung ist leider nicht ganz so einfach und auf einmal herrscht das pure Chaos.
Dieses Mal kennen wir unseren Dunklen aus dem Vorgängerband Ein Vampir kommt selten allein (Band 6). Es ist schon etwas her, dass ich den gelesen habe, aber ich konnte mich noch dunkel an den Dunklen (haha Wortwitz, ich hab dich!) erinnern. 
Das Buch beginnt rasend schnell. Allein auf den ersten 38 Seiten begleiten wir Cora bei einer Rückführung in ein früheres Leben, bei dem sie von einem Ochsenkarren im Mittelalter überfahren und enthauptet wird. Dann fährt sie mit der Frau, die ihr den Ehemann ausgespannt hat, zu einem alten Haus, um dort Fotos zu machen und dann landet sie im Vorhof zur Hölle. Und da hört es noch lange nicht auf. 
Die Geschichte ist vollgepackt mit Sex, Action, Sex, bissigen Dialogen und äh, hatte ich schon erwähnt? Sex. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um einen Erotikroman, es sind für eine Vampirgeschichte „normale“ Sexszenen. 
Es kommen viele bekannte Figuren aus Vorgängerbänden vor, u.a. den bereits erwähnten Ein Vampir kommt selten allein. Dazu eine Nebenfigur aus Vampir im Schottenrock und die Hauptfiguren aus Kein Vampir für eine Nacht. Falls ich eine Figur aus einem anderen Buch übersehen habe, war das nicht mit Absicht 😉
Die Personen sind wieder mal liebevoll ausgearbeitet, sowohl die Bösen als auch die Guten. Einzig Eleanor ging mir tierisch auf die Nerven. Andererseits kann ich ihren Unmut Alec und Cora gegenüber echt nachvollziehen. Trotzdem war es immer etwas zu viel. Ich hatte mit ihr keinerlei Mitleid, ganz im Gegenteil, ich dachte immer „Boar, Weib, halt doch endlich den Sabbel!“. 
Gut gefallen hat mir, dass am Ende des Buch eine kleine Zusatzstory kommt, die es wohl bisher nur im Internet zu lesen gab. Man braucht sie nicht, um das Buch zu verstehen, aber es gibt schon eine Andeutung auf diese Geschichte im Buch, die ich jetzt erst im Nachhinein verstanden habe. Anderen Lesern würde ich empfehlen, diese Geschichte zuerst zu lesen und dann die Haupt-Geschichte in Angriff zu nehmen.
Ansonsten hat mich das Buch genauso begeistert wie seine Vorgänger, ein Wiedersehen mit den früheren Figuren war sehr schön und ich hoffe, dass es noch mehr Bände geben wird.
Vielen Dank an den Egmont LYX Verlag, der mir dieses tolle Buch zur Verfügung gestellt hat!
5 von 5 Sternen

Dämonenzirkus – Marc BECK

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 12-09-2012


Quelle: marcbeck.eu

Zirkus Magnus – der erfolgreichste Zirkus der Welt dank sechs jugendlicher Artisten mit übernatürlichen Fähigkeiten. Allerdings werden alle Stars nachts von Albträumen geplagt. Als sich der achtzehnjährige Glenn auf die Suche nach der Ursache für diese Träume begibt, kommt er dem Geheimnis ihrer Superkräfte auf die Spur. Doch damit fordert er einen mächtigen Feind heraus, der ihn und seine Freunde zwingt, eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen. Riskieren sie ihr Leben, um Unschuldige zu retten – oder verkaufen sie ihre Seele?

Ich glaube, ich hätte dieses Buch unter „normalen Umständen“ nicht gekauft. Das Cover sagt mir gar nicht zu und ich finde, trotz des düsteren Blickes und der dunklen Farben wirkt es sehr kindlich.
Der Autor hat mir das Buch als Rezensionsexemplar angeboten und es lässt sich wirklich schnell lesen. Gestern angefangen, vorhin beendet.
Auffallend waren in diesem Buch die Anhäufungen der Zahl 6, die ja für den Teufel steht. SECHS Jugendliche wurden entführt, als sie SECHS Jahre alt waren. Zwölf (zweimal SECHS) Jahre später nimmt das Unglück seinen Lauf. Das Böse will SECHS mal SECHSUNDSECHZIG Kinder im Alter von SECHS Jahren auf seine Seite ziehen und so weiter. Jetzt höre ich auch mal auf zu spoilern.
Glenn, unser Protagonist, ist einer der sechs Jugendlichen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Er träumt jede Nacht von einem kleinen Jungen, der auf einem Spielplatz von einem Clown entführt wird. Er sieht diesem Jungen weder ähnlich, noch kommt er ihm bekannt vor. Aber er träumt jede Nacht von dieser Entführung. Auch die anderen haben diese Träume. Keiner kennt das entsprechende Kind und sieht ihm auch nicht ähnlich.
Als Glenn dann nach einer Vorstellung einen Jungen sieht, der dem Jungen aus seinem Traum zum Verwechseln ähnelt, fängt er an, über sein Leben nachzudenken. Und was er herausfindet, trotzt jeder Logik. Doch er ahnt nicht, dass sein Feind niemand geringerer als Luzifer selbst ist. Kann Glenn die Welt mit Hilfe seiner Freunde retten?
Die Geschichte ist schon sehr düster und ich würde sie keinem Kind unter 14 Jahren zu lesen geben.
Die Personen waren von Anfang an klar den einzelnen Seiten – gut oder böse – zuzuordnen. Schön fand ich allerdings, dass ich im Laufe der Geschichte einige doch noch die Seiten gewechselt haben. Es gibt hier sowohl nette, als auch böse, als auch arrogante Figuren. 
Das Ende ist sehr offen und lässt auch eine Fortsetzung schließen. Ich freue mich auf den nächsten Teil.
4 von 5 Sternen
Noch einmal vielen lieben Dank an Marc Beck für das Rezensionsexemplar. Es hat mir viel Freude gemacht, es zu lesen.

Buchpost!

4

Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 12-09-2012

Es klingelt an der Tür, ich quäle meinen vom Hexenschuss geplagten Körper vom Sofa hoch, rechne mit dem nervigen Nachbarn, aber was höre ich von der Tür? Ein fröhliches „POST!“ Und was bringt die nette Frau mir da?

Drei Postkarten, darunter eine „Gute Besserung“-Karte und mein lang ersehntes Buch!

Der Egmont LYX Verlag hat mir netterweise das neueste Buch der Vampirserie von Katie MacAlister, Ein Vampir liebt auch zweimal zur Verfügung gestellt.

Hier der Klappentext:

Weil die junge Sterbliche Corazon Ferreira unglücklicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort war, findet sie sich plötzlich im Akasha wieder, dem Ort, an dem übernatürliche Wesen für ihre Untaten bestraft werden. Dort begegnet sie dem attraktiven Vampir Alec Darwin, der wegen Mordes an anderen Dunklen zu ewiger Verdammnis verurteilt wurde. Der geheimnisvolle Untote lässt nicht nur Coras Herz höher schlagen – er ist auch ihre einzige Hoffnung auf Rettung …

Das Buch werde ich jetzt sofort lesen, ich habe zufällig gerade das andere beendet (Rezi folgt sogleich!) und freu mich so!!

Geheimnisse der Nacht – Maggie SHAYNE

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 11-09-2012


Die Tagebücher eines Vampirs! Drehbuchautorin Morgan De Silva kann kaum glauben, was für ein Schatz ihr da zufällig in die Hände gefallen ist. Fasziniert liest sie die Aufzeichnungen, blättert vorsichtig Seite um Seite um und beschließt, Dantes geheimnisvolles Leben zu verfilmen.
Ein Gefährliches Vorhabe! Denn ehe Morgan sich versieht, wird sie immer tiefer hineingezogen in Dantes dunkle und verführerische Welt. Bald träumt Morgan jede Nacht von ihm und durchlebt sinnliche Fantasien, so real, dass sie die Bissspuren an ihrem Hals sieht. Als hätte sie sich Dante tatsächlich hingegeben.
Morgan De Silva ist zu Beginn des Buches keine Drehbuchautorin. Sie wäre gern eine, aber wer noch nie ein Drehbuch geschrieben hat, kann sich wohl eher nicht Drehbuchautorin nennen. Nach dem Tod ihrer berühmten Eltern und einigen eher nicht so schönen Entdeckungen flieht Morgan in das Haus ihres Patenonkels David, fort aus Los Angeles an das andere Ende der USA, nach Maine. Dort entdeckt sie auf dem Dachboden in einer alten Truhe Tagebücher. Die eines Verrückten, der denkt, er sei ein Vampir. Morgan verliert sich in den Geschichten, die so realistisch geschrieben sind, als würde ihr Verfasser wirklich denken, er sei ein Vampir.
Morgan beschließt, die Tagebücher in ein Drehbuch umzuschreiben und wird damit sehr erfolgreich.
Dann kommt ein Schnitt und die Geschichte wechselt zu Maxine, von der im Klappentext mit keinem Wort die Rede ist. Maxine ist – wie Morgan – 20 Jahre alt, adoptiert und beide haben rote Haare. Hmmm, Nachtigall, ick hör dir trapsen! Ob da wohl jemand als Baby von seinem Zwilling getrennt wurde? Maxine lebt im Bundestaat New York. In ihrer Stadt gibt es ein Regierungsgebäude, in dem angeblich unheilbare Krankheiten wie Aids erforscht und Heilmittel gesucht werden. Doch dann steht dieses in Flammen und Max nutzt die Chance, um sich dort umzuschauen, denn sie glaubt nicht an diese Geschichte. Und was sie findet, bestärkt sie in ihrer Meinung. Auf einer CD findet sie eine Liste von Vampiren. Angelegt von der Regierung, mit Aufenthaltsorten und so weiter.
Fünf Jahre später lebt Morgan noch immer in dem alten, mittlerweile jedoch renovierten Haus ihres Patenonkels. Inzwischen hat sie es ihm abgekauft, ihr dritter Film über das Leben des Vampirs ist ein Verkaufsschlager und sie ist reich. Doch sie ist dem Vampir verfallen. Noch immer ist sie der Meinung, dass es Vampire nicht gibt, doch sie träumt jede Nacht von Dante, sie verlässt das Haus nicht einmal mehr. Maxine ist eher unschlüssig, was sie aus ihrem Leben machen will. Sie hat schon vieles versucht und ist aktuell bei Privatdetektiv angelangt.
Bis auf die äußerliche Ähnlichkeit zwischen Morgan und Maxine (M&M???) hat sich mir zu Beginn nicht erschlossen, wie wir diese Geschichten verbinden wollen. Gut, Morgan schreibt Drehbücher über Vampire und Max findet eine CD mit Vampirdaten. Aber mein Gott… Nun, was wir dann geboten bekommen haben, hat meine Erwartungen übertroffen.
Die Geschichte ist sehr voll und rasant, immerhin werden hier zwei Geschichten parallel auf gut 380 Seiten erzählt. Will man da viel unterbringen, muss man sich schon ranhalten.
Maggie Shayne holt sich hier wirklich düstere Typen ins Boot. Ich kann mich nicht erinnern, in einem Buch schon mal halb verbrannte Menschen rumlaufen gehabt zu haben. Vielleicht denkt sich der ein oder andere erfahrene Krimi-/Thriller-Leser „Hä, was hat sie denn? Die gibt’s doch ständig?!“ aber ich lese ja nur „harmlose“ Sachen.  Ich krieg ja schon bei Disneyfilmen Angst…
Ich habe beim Lesen des Öfteren überlegt, wer denn jetzt wirklich der Böse ist in diesem Spiel. Der blutrünstige Vampir oder der entstellte Ex-Regierungsbeamte. Immer wieder hab ich meine Meinung gewechselt und war mir bis zum Ende nicht sicher. Aber jetzt weiß ich’s 😉
Obwohl es zwei parallele Handlungsstränge gibt, die erst zum Ende hin miteinander verknüpft werden, konnte ich der Geschichte gut folgen. Ich hatte keinerlei Probleme mit dem Perspektivenwechsel. Auch gab es nicht zu viele Personen, man hat also nicht den Überblick über seine Schäfchen verloren. Die Art, wie die Geschichte am Ende verknüpft wurde, hat mir gut gefallen, die Ideen sind gut umgesetzt und erscheinen mir schlüssig und – soweit es bei nem Vampirroman möglich ist – logisch. Das Buch enthält neben der Action auch noch etwas Liebe und ein bisschen Quasi-Sex. Aber es wird nie schmuddelig oder schnulzig. Trotzdem ist das Buch wohl eher auf weibliche Leser eingestellt, wir haben immer gleich zwei weibliche Protagonistinnen.
Ich hatte das Buch vom Cora Verlag und hatte doch einige Vorurteile (sind das nicht die, mit den übelsten Schnulzen????), aber ich wurde positiv überrascht und kann das Buch nur weiterempfehlen.
4 von 5 Sternen
Vielen Dank an Elke, die ihr Buch für unseren Vampirinsel-LK auf der Insel hat wandern lassen.

Traumfrau ahoi – Rachel GIBSON

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 11-09-2012


Wenn es der Traum eines jeden Mannes ist, mit einem unglaublich attraktiven Model auf dem Meer zu treiben, dann möchte Max Zamora lieber schnell aufwachen, denn diese Begleitung hat ihm bei seiner Flucht vor einem rachsüchtigen Drogenboss gerade noch gefehlt. Aber auch Lola Carlyle kann sich etwas Besseres vorstellen, als ihren Erholungsurlaub mit einem Mann zu verbringen, der mit James Bond ganz offensichtlich mehr als nur den Beruf gemein hat …
Letzte Woche will ich in die Mittagspause gehen und was sehe ich da? Ich habe kein Buch mitgenommen. Aaaahhhhhh. Also auf auf in die firmeninterne Bibliothek und schnell ein Buch ausleihen. Da ich noch diverse Rezensionsexemplare habe, habe ich mich für ein dünnes Buch entschieden, welches sich leicht lesen lässt und entsprechend nicht viel Zeit benötigt.
Es ist also dieses hier geworden. Nach Abschluss des Buches muss ich allerdings gestehen, dass ich absolut keine Ahnung habe, was das Cover mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. Immerhin finde ich den deutschen Titel schöner als den Originaltitel (Lola Carlyle reveals all).
Lola ist ein ehemaliges Dessousmodel, die nach einer privaten Katastrophe Abstand auf einer Insel der Bahamas sucht. Nach einer feuchtfröhlichen Feier auf einer Jacht übernachtet sie dort im alkoholbedingten Koma, als der Geheimagent Max Zamora auf der Flucht vor der Drogenmafia das Boot und den blinden Passagier samt Schoßhund Baby Doll requiriert. Wie es das Genre so will, mögen unsere beiden Protagonisten sich am Anfang nicht sehr, was in diesem Fall aber auch verständlich ist. Für Lola ist die Sache eindeutig. Max ist ein Krimineller, der sie und Hund entführt hat. Er wird sie vergewaltigen und dann im Meer versenken. Max hingegen findet Lolas Anwesenheit mehr als nervig. Er versucht einfach nur, sein Leben zu retten und dann taucht Lola auf, die aufmüpfig ist, ihn beschießt und dann Schuld ist, dass das Boot manövrierunfähig ist.
Der Schreibstil von Frau Gibson ist wieder mal locker, spritzig, zwischendurch auch recht derb für diese Art von Büchern. Max ist ein Kind aus einfachen bis ärmlichen Familienverhältnissen, der seit 18 Jahren als Soldat durch die Gegend zieht. Das spiegelt sich in seiner Sprache auch wieder.
Inhaltlich bewegen wir uns hier im üblichen Liebesroman-Verfahren. War ich aber bei „Was sich liebt, das küsst sich“ total begeistert, ist dieses hier kaum mehr als nette Unterhaltung.
Ich kann nicht mal groß meckern, es gab eigentlich nichts, was mir wirklich missfallen hat, aber irgendwie fand ich es nicht so toll.
Ohne Kritik aber ohne Leidenschaft
3 von 5 Sternen

Buchpost!!

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 04-09-2012

Heute habe ich doppelt SMS von der Packstation bekommen. Also gleich zwei Päckle!

Hier der Inhalt.

Im ersten Paket war das sehnsüchtig erwartete Printexemplar von Kirschroter Sommer. Ich habe das Buch ja als eBook von der Autorin zur Verfügung gestellt bekommen und war (bin!) restlos begeistert. Nachdem ich in meiner Rezension geschrieben habe, dass ich es mir unbedingt in Print kaufen will (zum Anfassen!), hat Carina mir angeboten, mir ein signiertes Exemplar zu schicken. Und das hat sie auch getan.

Hier noch mal der Klappentext für alle, die oben nicht auf den Link geklickt haben:
Die erste Liebe vergisst man nicht … Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas Schwarz – der Mann mit den türkisgrünen Augen und die Verköperung all dessen, wovor Mütter ihre Töchter warnen. Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv. Sie hasst ihn, aus tiefstem Herzen, und trotzdem ist da immer dieses Kribbeln in ihrem Bauch, sobald sie in seiner Nähe ist.
Höchste Zeit die Handbremse zu ziehen, findet Emely, und lenkt ihre Aufmerksamkeit daher auf Luca, den anonymen E-Mail-Schreiber, der ihr mit sensiblen und romantischen Nachrichten die Zeit versüßt. Doch wer verbirgt sich hinter dem Mann ohne Gesicht? Und was steckt wirklich hinter Elyas‘ Absichten?

Hier die nette Widmung

Und hier das andere Buch, es ist ein Wanderbuch von der Insel. Ich habe das Buch ohne Schutzumschlag bekommen, daher ein gemopstes Foto 😉

Der Inhalt (von amazon.de):

Quelle: randomhouse.de

Sag mir, wo die Kinder sind

Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer der Stadt abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat jemand es gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder …

Es ist eine unbarmherzige Welt, in der die sechzehnjährige Gaia aufwächst. Alles ist streng rationiert und jeder träumt von einem besseren Leben. Das ist jedoch nur wenigen Auserwählten vorbehalten, die in einer geheimnisvollen Stadt leben, der Enklave, hinter einer unüberwindlichen Mauer. Alle anderen müssen sich mit dem zufriedengeben, was die Enklave ihnen zuteilt. Der Preis dafür ist hoch: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Wer sich weigert, wird mit dem Tod bestraft, besonders Hebammen wie Gaia und ihre Mutter. Doch dann werden eines Tages Gaias Eltern verhaftet. Für das junge Mädchen zerbricht eine Welt, und sie beginnt Fragen zu stellen: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Als Gaia auf der Suche nach Antworten heimlich die verbotene Stadt betritt, beginnt für sie ein Abenteuer voller Gefahren, und sie macht eine Entdeckung, die das Schicksal der Kinder und die Zukunft der Menschen für immer verändern wird …

Echte Freunde find ich super!

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 04-09-2012

Jeder von uns hatte eines, die meisten haben ihres sicher noch im Schrank. Ich habe ehrlich gesagt drei Freunde-Bücher bei meiner Mutter im Schrank stehen.

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Nun gibt es im Groh Verlag ein Freundebuch mit einem neuen Design. 

Die Anspielung auf Facebook ist dabei nicht zu übersehen, angefangen von der blauen Farbe. Die Fragen auf den einzelnen Freunde-Seiten sind großenteils mit den „üblichen“ Fragen identisch. Es gibt aber auch Fragen, die ich bisher noch nicht gesehen habe. Name, Hobbys, Aversionen, Träume, etc. Anders allerdings ist, dass es auf jeder Seite einen Kasten gibt, in dem auch andere Freunde ihren Kommentar zu dem entsprechenden Freund abgeben dürfen. 
Auffallend finde ich hier, dass das Buch sehr viele Seiten hat. Es gibt also Platz für 40 Freunde (ich habe gezählt), dann folgen ein Geburtstagskalender und die sogenannte „Freestyle-Pinnwand“.
 
Ich gebe zu, dass ich bisher noch niemanden meiner Freunde gebeten habe, sich in das Buch einzutragen. Das liegt nicht daran, dass ich keine Freunde habe, sondern schlichtweg daran, dass ich es andauernd vergesse, das Buch mal mitzunehmen.

Es gibt auf den Freundeseiten drei verschiedene Designs mit jeweils unterschiedlichen Fragen.

Hier noch mal ein paar der etwas außergewöhnlicheren Fragen:

 Was ich mir abgewöhnen sollte:
… und angewöhnen.

Meine Antworten wären wohl: 1. Lästern und 2. Klappe halten…

Wenn ich ein Star wäre, wäre ich…
… und DU wärst

Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich ein(e)… und DICH sehe ich als:

Woran ich mich in 5 Jahren noch gern erinnern möchte:
Und was ich lieber vergessen würde:

Im Großen und Ganzen finde ich die Idee der Kommentare gut. Aber (vielleicht habe ich auch nur einen Denkfehler) der erste, der reinschreibt, kann weder sehen, was andere zu ihm schreiben, noch selbst andere Seiten kommentieren. Man müsste das Buch doch dann immer und immer wieder rumgehen lassen, damit jeder sehen kann, was die anderen geschrieben haben und auch selbst bei anderen  seinen Spruch loswerden kann. Gut gefällt mir auch die Freestyle-Pinnwand am Ende des Buches.
Ich vermute, dass durch die Facebook-Anspielung mit diesem Buch etwas ältere „Kinder“ (aka Teens) angesprochen werden sollen, aber ich weiß nicht, ob das vielleicht nicht doch nach hinten losgeht. Ich habe meine Freundebücher in den Klassenstufen 1-6 betrieben. Ich hoffe, dass kein Kind in der 6. Klasse einen Facebookaccount hat und somit die Anspielung versteht. Und ganz ehrlich? Wer von den 13 plus-„Lesern“ möchte ein Freundebuch anlegen? Andere Freundebücher haben bestimmte Themen wie Prinzessinnen, Pettersson und Findus, Hello Kitty, Prinzessin Lillifee, etc. Diese sind passender zur Zielgruppe als dieses Facebook-Design.
Auch finde ich den Titel nicht sehr glücklich gewählt. „Echte Freunde find ich super.“ Klar, echte Freunde sind gut. Aber es klingt wie eine sehr krasse Kritik gegen diejenigen, die auf Facebook 400 Freunde haben, die sie noch nie gesehen haben. Cyberfreunde sind auch nicht so gut wie echte. Dem stimme ich voll zu, aber ich glaube, dass gerade die – vielleicht? – angesprochene Zielgruppe der Jugendlichen da sehr kritisch reagiert.
Preisvergleiche auf den typischen Bücher-Kaufseiten zeigen, dass dieses Buch mit einem Preis von 9,95€ so teuer ist, wie der große Schnitt der Freundebücher. Ich persönlich würde meinen Kindern aber wohl doch lieber eines mit Piraten- oder Prinzessin Lillifee-Motiv kaufen.
Die Idee ist ganz gut, aber es hapert an der Umsetzung. Daher von mir leider nur

2,5 von 5 Punkten
Trotzdem vielen Dank an den Groh Verlag GmbH und natürlich auch Blogg dein Buch für die Bereitstellung des Buches. Kaufen kann man es übrigens hier.