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Meine Bücherregale

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 29-06-2012

So, Feierabend für heute. Hier mal ein paar Zwischenergebnisse 🙂







Mein RuB (Regal ungelesener Bücher)





Links: Liebesgeschichten / Chick-Lit


Rechts: Fantasy





Links: Romane / Sachbücher / Schullektüren




Rechts: Kinderbücher





Morgen geht’s dann weiter mit den Ordnern, DVDs und Hörspielkassetten. Dann brauche ich noch Deko, einen Lesesessel und es ist vollbracht. Ich finde die Farbe übrigens super!!


Ich habe auf einmal so viel Platz in den Regalen. Vorher (ohne das weiße Billy-Regal) waren die Regale zum Bersten voll und ich musste schon einige Bücher in die Garderobe stellen.

Renovieren – jetzt geht’s los…

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 28-06-2012

Heute habe ich angefangen. Zimmer ausgeräumt und die erste Wand gestrichen. Ich schau mir die Farbe morgen noch mal an, wenn sie ganz trocken ist und entscheide dann, ob ich wirklich alle vier Wände streiche oder vielleicht nur zwei oder drei.


Hier mal die ersten Fotos der Farbe

 Der Farbeimer. Ich hoffe, die drei Liter reichen zur Not für das ganze Zimmer, da ich die Farbe in meinem Heimatdorf gekauft habe, gute 100km von hier. Da kann ich schlecht nur für einen Eimer Farbe hinfahren.
 












Hier sieht es eher pink aus, ist es aber gar nicht.

Da sieht man, dass die Farbe den Namen „Kaminrot“ doch verdient hat.

Hier noch mal aus einem etwas anderen Blickwinkel…
























Tag zwei…

Die Fenster-Ansicht. Das sieht durch die Beleuchtung sehr dunkel aus…





Oha, das ist mal ein Rot 😀



Das hier ist übrigens alles, was ich aus dem Zimmer rausgetragen habe. Naja, und dann wären da noch gefühlte 70 Bücher, die gerade im Garderobenschrank stehen/liegen…

Neuzugänge!!

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 28-06-2012

Ich war Dienstag/Mittwoch auf Kurzurlaub in London und war dort in Europas größter Buchhandlung. Sagt zumindest unser Reiseführer. Das war der Waterstone’s am Piccadilly Circus. Fünf Etagen voller Bücher *seufz*


Ich habe natürlich zuschlagen müssen, vor allem, da Waterstones wieder mal eine tolle Aktion hatte. Beim letzten Mal gab es drei Bücher zum Preis von zweien. Dieses Mal hieß es „Buy one, get one half price“.


Wir haben also die Tribute von Panem 1-3:
The Hunger Games
Catching Fire
Mockingjay

und die City of… Reihe, Band 1-4. Es gab auch Band 5, der war aber größer als 1-4. Außerdem gab es Clockwork Angel und Clockwork Prince in dieser Größe, aber wir wollen es ja nicht übertreiben..
City of Bones
City of Ashes
City of Glass
City of Fallen Angels

Ich freu mich so. Ich habe übrigens auch noch im M&M’s World eingekauft


Ein Süßigkeitenspender und eine Motivtasse mit dem Union Jack und den M&M Figuren. Die Figuren sind im leichten Relief auf der Tasse. Die Tasse wird in meiner Vitrine landen (ich habe eine Tasse beim Dirty Dancing Musical gekauft und die ist kaputt gefallen) und nicht benutzt werden.


Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown – Anne Helene BUBENZER

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 22-06-2012



Ein kleiner Bär mit einem großen Herzen lässt sein Leben Revue passieren. Und er zeigt uns: Liebe ist eine Sprache, in der ohne Worte alles gesagt werden kann. Henry N. Brown wird am 16. Juli 1921 als Teddybär geboren. Er erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird. So beginnt ein Leben, wie es turbulenter nicht sein kann. Eine Odyssee durch Europa: durch England, Frankreich und Deutschland, Norwegen, Italien und Ungarn. Durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden, durch Höhen und Tiefen – gesehen durch die Augen und erlebt mit dem Herzen eines Teddybären. Auch Augenblicke höchster Gefahr bleiben Henry nicht erspart: Immer wieder geht er verloren, verliert er die Menschen, denen er Trost und Liebe schenkt, erlebt er Flucht und Rettung. In einem Paket kommt er ins Beaujolais, wo er beinahe in einem Weinfass ertrinkt und fast bei einem Waldbrand von den Flammen erfasst wird. Er verbringt lange Jahre als Hotelteddy in Florenz, doch immer wieder ist er auch Augenzeuge großer historischer Ereignisse. Bis er nach Wien gelangt und kurz vor dem Jahrtausendwechsel in einem Bären- und Puppenladen ein letztes Mal den Besitzer wechselt. Wie jeder Teddy ist auch Henry sprach- und bewegungslos. Er verbringt sein Leben als Zuhörer. Er ist den Menschen ein Spiegel. Er gibt ihnen all das, was sie nirgendwo anders finden. Er macht ihnen ihr Herz leichter. Henry N. Brown hat vieles erlebt und alles kennengelernt: Angst und Hoffnung, Einsamkeit und Trost, Sehnsucht und Glück. Doch während all der Jahre hat niemand entdeckt, dass Henry einen kleinen Gegenstand in der Brust trägt, den er für sich immer nur „Die Liebe“ nennt. Ein Geheimnis, das er sein ganzes Leben lang bewahrt und das nicht einmal er selbst kennt. Ein Geheimnis, das ihn von allen anderen Bären unterscheidet …
inspirierende Lektüre für alle, die über ihr Leben nachdenken wollen und auf der Suche nach Erkenntnis und spiritueller Erfahrung sind.
(Quelle: amazon)



 
Ja, so war das. Diese Beschreibung ist ja recht lang, aber dafür zumindest mal korrekt.

Im England in den frühen 1920er Jahren wird Henry von Alice, einer Weltkrieg 1- Witwe, in Bath genäht und mit der „Liebe“ versehen, doch was es ist, wissen wir nicht. Zu Weihnachten besucht Alice dann ihre Schwester in London und nimmt den Teddy mit, um ihn ihren Nichten und Neffen zu schenken. Doch es kommt, wie es kommen muss. Alice verliert Henry im Chaos auf dem Paddington Bahnhof. Es beginnt für ihn eine turbulente Reise durch verschiedene Hände, Länder und Zeiten.

Am Anfang kam die Geschichte nicht wirklich in Schwung. Ich habe zwischendurch überlegt, ob ich das Buch abkürze und direkt zum letzten Kapitel springe, um zu wissen, was denn „die Liebe“ in seinem Körper ist. Ich habe das noch nie gemacht, aber ich war kurz davor.

Ich habe es dann doch nicht gemacht und bin noch nicht sicher, ob das gut war. Am meisten berührt hat mich Henrys Zeit im Zweiten Weltkrieg. Er hat die Anfänge des Krieges in Paris verbracht. Die Angst der Leute vor den Deutschen war deutlich zu spüren, die Ungewissheit, die Panik. Als Henry dann von einem deutschen Soldaten gefunden wird, glaubt er, dass nun alles vorbei ist. Er ist in Kriegsgefangenschaft geraten. Beim großen Feind. Er will den Soldaten, Friedrich, hassen, er ist ja ein Monster. Alle Deutschen hassen Kinder. Das hat er gelernt. Doch er stellt fest, dass nicht alle Deutschen Monster sind und viele einfach nur die Befehle des Führers ausgeführt haben, um ihr eigenes Leben und das ihrer Liebsten zu retten.

Henry hatte auch Besitzer, die er nicht mochte. Manchmal waren es die Eltern, manchmal aber auch die Kinder. Andere Besitzer liebt er abgöttisch. Wieso er die einzelnen Leute mag oder nicht, ist durchaus plausibel dargestellt. Er ist auch nicht „doof“, wenn sich jemand falsch verhält, ändert er seine Meinung auch mal.

Der Großteil des Buches besteht eben aus diesen Geschichten aus der Vergangenheit, wie er von einer Hand in die nächste kam, was er jeweils bei den Leuten erlebt hat. Zwischendurch gibt es immer wieder Momente aus der Gegenwart, da musste ich immer erst mal zweimal lesen, bis ich verstanden hab, was los ist und wo wir uns jetzt befinden.  Aber nachdem ich das dann begriffen hatte, war es ganz ok und nicht mehr so verwirrend.

Die längste Zeit hat er bei Isabelle verbracht, die in Frankreich aufwuchs und dann nach Italien zog. Ich fand es hier etwas affig, dass Henry sich in Isabelle verliebt und sich aufführt, wie ein eifersüchtiger Mann, als diese in Italien einen Jungen kennenlernt und ihrem Bär erzählt, dass sie sich verliebt hat. Mal davon abgesehen, dass Isabelle mit 25 Jahren noch jede Nacht mit ihrem Teddy schläft, aber der Teddy verliebt sich in sie? Na, ich weiß nicht…

Ich bin mir ehrlich gesagt, unschlüssig, wie ich das Buch bewerten soll. Es war nicht schlecht, es war aber auch nicht gut. Es hat mich nicht wirklich gepackt (bis auf die 2. WK-Zeit), und ich bin sehr froh, dass ich es endlich durch habe.

Ich glaube… 
3 von 5 Sternen

Lesemarathon – Das Fazit

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 19-06-2012

So, am Wochenende habe ich also meinen ersten Lesemarathon absolviert und ich glaube, ich brauch’s nicht wieder.


Ich mag nicht „zwangsweise“ lesen. Ich weiß, ich habe mich freiwillig gemeldet, aber ich muss sagen, dass es am Freitag noch ganz ok war, am Samstag habe ich mich kaum getraut, mein Buch aus der Hand zu legen. Ich habe ja erst mittags angefangen, ich lasse mir ja auch nicht mein Ausschlafen nehmen und dann war ich noch einkaufen (nein, nicht shoppen, Supermarkt lässt grüßen).


Am Sonntag hatte ich dann gar keine Lust mehr auf Lesen, mich hat aber auch dieses Buch (ich hab das Teddybärenbuch angefangen) nicht vom Hocker gehauen. Ich bin jetzt immer noch nicht sehr weit.


Es war mal ’ne Erfahrung wert, aber jetzt war’s auch gut… Habe 2 von 4 Büchern geschafft (wow, was ein Erfolg haha) und lese jetzt einfach wieder so weiter, wie bisher auch.

Flames’n’Roses – Kiersten White

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 16-06-2012


Hi, ich bin Evie und eigentlich total normal. Dachte ich zumindest immer. Also, mit Ausnahme von meiner besten Freundin, die eine Meerjungfrau ist, und von meinem Exfreund –  Fee. Und abgesehen davon, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die die Tarnung von paranormalen Wesen durchschauen kann. Deswegen arbeite ich für die Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler. So viel zum Thema normal.
Und dann ist Lend auf der Bildfläche erschienen. Lend ist supersüß, kann gut zuhören und ist – ein Gestaltwandler. Und weil er in unsere Zentrale eingebrochen ist, steht nun meine ganze Welt auf dem Kopf und es ist die Rede von einer dunklen Prophezeiung, die leider bis ins Detail auf mich zutrifft.
Nee, böse bin ich nicht, das muss eine Verwechslung sein. Ich muss dem Ganzen auf den Grund gehen, denn ich will endlich wissen, wer ich wirklich bin, und: Ich will Lend nicht verlieren!



Das ist die Beschreibung auf der vorderen Innenseite des Schutzumschlages. Der Klappentext ist da eher klein gehalten:

Ich weiß nicht, woher ich komme.
Ich sehe Dinge, die du nicht siehst.
Ich bin Teil einer dunklen Prophezeiung.
Und dabei will ich doch nur eins:
ein richtiges Date!
Rosa, gefährlich und romantisch:
Das Traumpaar Evie und Lend verwischt die Grenze
Zwischen Realität und Übersinnlichkeit!


Zunächst mal zum Cover. Ich habe das Buch aus der Bücherei ausgeliehen, wo es in einem Ständer stand, sodass man das wirklich hübsche Cover gut sehen konnte. Ich bin eigentlich kein Fan von Rosa und auch keine Tussi, aber dieses Cover springt jedem ins Auge. Gerade in Verbindung mit dem grauen leicht tapetenmustrigen Hintergrund (ich weiß, „tapetenmustrig“ ist kein Wort) finde ich aber die rosa Frauensilhouette sehr hübsch. Man sieht direkt, wer die Zielgruppe ist: Mädchen ab etwa 14 Jahren.

Der Titel ist zunächst einmal ziemlich nichtssagend. Ich finde ihn ganz nett, aber ganz ehrlich? In welcher Hinsicht könnte dieser Titel irgendetwas mit dem Buch zu tun haben? Nachdem ich das Buch jetzt durch habe, verstehe ich die Flammen, aber die Rosen sind mir immer noch ein Rätsel. Habe ich vielleicht etwas überlesen?
Kiersten White hat ein paar Charaktere ausgepackt, die aber irgendwie alle nur recht oberflächlich beschrieben werden. Das liegt aber wahrscheinlich an der Ich-Erzählerform von Evelyn liegt. Sie als Ich-Erzähler hat nun mal keinen Einblick in jede andere Person.
 Auf jeden Fall erfahren wir eine ganze Menge über Evie. Sie wurde als kleines Kind von den Behörden aufgegabelt, als sie nackt durch einen Park tappste. Damals war sie etwa drei Jahre alt. Sie ist dann von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht worden, bis sie durch einen Zufall in die Obhut der Internationalen Behörde zur Kontrolle Paranormaler (IBKP) gelangt. 

Mittlerweile ist Evie sechzehn Jahre alt und lebt seit acht Jahren in der Zentrale der IBKP. Sie bekommt morgens Privatunterricht, nachmittags Kampf- und Selbstverteidigungstraining und danach wird sie auf Einsätze geschickt, um Paranormale (Werwölfe, Vampire und so) aufzustöbern, ihnen eine Fußfessel anzulegen, mit der die IBKP die Paranormalen kontrolliert und zur Not ausschalten kann, und diese dann über ihre Rechte aufzuklären.

Ich finde es sehr merkwürdig, dass diese Behörde ein achtjähriges Mädchen in so gefährliche Einsätze schickt. Und das nur, weil sie die Tarnung der Paranormalen durchschauen kann. Sehr herzlos. Wirklich.

Nun denn, eines Tages bricht Lend in die Behörde ein und wird von Evie festgenommen und gefangen gehalten. Evie freundet sich mit Lend an.
Immer wieder gibt es Stress mit Evies Exfreund, Reth, einer Fee. Wenn er Evie berührt, ist es, als schicke er Flammen in Evies Körper. Reth wird sehr unsympathisch dargestellt und für mich war von Anfang an klar, dass er zu den Bösen gehört.

Allerdings hatte ich auch das ganze Buch Lend gegenüber gewisse Vorurteile. Naja, Vorurteile ist nicht das richtige Wort. Aber ich gebe zu, dass ich immer drauf gewartet habe, dass er Evie zu manipulieren versucht und er vielleicht auch zu den Bösen gehört. Kann ja sein, dass es zwei verschiedene Gruppierungen der Bösen gibt?!

Dann habe ich schon in diversen Rezensionen von Seelie und Unseelie gelesen, den Feenhöfen, gut und böse. Aber in diesem Buch wurden die Begriffe je dreimal erwähnt und auch nicht weiter beschrieben. Vielleicht werden sie im zweiten Band noch wichtiger, aber in dieser Geschichte waren sie total unerheblich.

Die Prophezeiung. Ja. Sie wird weder von den helfenden Erwachsenen analysiert, noch großartig erklärt. Sie wird erklärt, aber in einem recht kurzen Absatz. Ich bin halt jetzt nicht so der Typ, der mit Feuereifer solche Prophezeiungen analysiert. Ich warte immer darauf, dass der Autor mir die Lösung vorgibt. Daher weiß ich grad nicht, was ich dazu schreiben soll…

Ich habe mir ein Zitat aus dem Buch geschrieben. In der Loewe Edition ist es auf Seite 44.
„Was bist du?“, flüsterte ich.
„Was bist du denn?“
Empört hob ich die Augenbrauen. „Ein Mensch.“
„Komisch, ich auch.“
„Nein, bist du nicht.“
„Komisch, du auch nicht.“
Wie ihr euch denken könnt, ein Gespräch zwischen Evie und Lend ganz am Anfang ihrer Bekanntschaft. Niemand hat je zuvor einen Paranormalen wie Lend gesehen und er selbst gibt auch nicht viel von sich preis. Ich musste allerdings ein bisschen lachen, ich kann nicht mal groß sagen, weswegen, aber so war es.

Obwohl meine Rezension irgendwie recht negativ wirkt, fand ich das Buch echt gut für einen lockerleichten Lesenachmittag mit ein wenig Action, pubertierenden Jugendlichen (aber nicht allzu schlimm) und ein wenig Liebe. Ich habe etwa fünf Stunden für das Buch gebraucht, es ging mir sehr leicht weg.

Ich bin mal gespannt, wann unsere Bücherei den zweiten Teil der Trilogie, Dreams’n’Whispers, anschafft.


4,5 von 5 Sternen

Something from Tiffany’s – Melissa HILL

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 15-06-2012

Doesn’t every girl dream of getting something from Tiffany’s?

It’s Christmas Eve. And on 5th Avenue in New York City, two very different men are shopping for gifts for the women they love.
Gary is buying his girlfriend Rachel a charm bracelet. Partly to thank her for paying for their holiday-of-a-lifetime to New York. But mainly because he’s left his Christmas shopping far too late.
Whereas Ethan’s looking for something a little more special – an engagement ring for the first woman to have made him happy since he lost the love of his life.
But when the two men’s shopping bags get confused, and Rachel somehow ends up with Ethan’s ring, the couples’ lives become intertwined. And as Ethan tries to reunite the ring with the woman it was actually intended for, he finds it trickier than expected.
Does fate have other ideas for the couples?
Or is there simply a bit of Tiffany’s magic in the air?


Ich gebe zu: Dieses Buch war ein Notfall-Cover-Kauf. Wenn ich shoppen gehe und nichts finde, gehe ich immer tieftraurig in den nächsten Buchhandel, weil ich da immer was finden kann. „Oh, ich habe was gekauft, dann war’s ein erfolgreicher Tag.“ Und so stand ich vorm Fremdsprachenregal, genauer gesagt Englische Frauenromane. Da steht gut von vorne sichtbar dieses leuchtend rote Buch mit der kleinen, aber berühmten blauen Schachtel. Oha, denkt die Frau von Welt (also ich) und greift nach dem Buch.

Der Klappentext hat mich dann vollends begeistert und ich nahm das Schmuckstück (im wahrsten Sinne des Wortes) mit nach Hause. Dann lag es aber noch einige Zeit im Schrank rum, bis ich es jetzt ausgegraben habe. Nach vier Fantasybüchern darf dann auch mal wieder eine Schnulze kommen.

Ich fand die Idee des verlorenen Ringes sehr interessant. Rachel mit Ethans Ring und was ist mit Ethans Freundin?

Die Geschichte beginnt also damit, dass Ethan mit seiner achtjährigen Tochter (beide wohnhaft in London) an Heiligabend in New York zu Tiffany’s gehen und dort den besagten Verlobungsring kaufen. Für schlappe 20.000 Dollar.
Gleichzeitig ist auch Gary, der wie seine Freundin Rachel in Dublin wohnt, in New York und ebenfalls bei Tiffany’s um das besagte Bettelarmband (Kostenpunkt 150 Dollar) zu erstehen. Wir stellen daraufhin fest, dass Gary einen Anruf von einer nicht näher bezeichneten Frau bekommt, er diesen Anruf aber ignoriert, weil er dieser Frau nicht sagen kann, dass er grad in NY ist. Was ist das denn für eine Frau? Mir kam gleich der Gedanke, dass er Rachel anscheinend betrügt. Oder diese Frau mit Rachel betrügt?

Nachdem beide Männer ihre Einkäufe (unabhängig voneinander) beendet haben, wollen Ethan und Daisy zu Fuß zu ihrem Hotel gehen, als sie Zeuge werden, wie Gary von einem Taxi angefahren und schwer verletzt wird. Ethan als Universitätsprofessor hat „zwangsweise“ einen Erste-Hilfe-Kurs machen müssen und eilt zu Garys Hilfe. Er bittet seine Tochter, sich um die Einkaufstüten des verletzten Mannes zu kümmern, damit diese nicht gestohlen werden.

Und es kommt wie es kommen muss: in der Hektik vertauscht Daisy die beiden Tiffany-Tüten und die falsche Tüte landet im Krankenwagen bei Gary…

Ja, so nimmt das Unglück seinen Lauf und als Gary nach etlichen Tagen des Ohnmächtig-Seins aufwacht und mit seiner Freundin die Geschenke austauscht, ist er wohl genauso geschockt wie Rachel, als diese den Ring auspackt, spielt ihr aber einen Antrag vor. Doch auch Ethan und Daisy sind geschockt, als Vanessa (die Freundin) das Bettelarmband auspackt. Ethan macht sich verständlicherweise auf die Suche nach dem sauteuren Ring.

Der Großteil der Charaktere war absolut liebenswürdig und verehrenswert. Die kleine Daisy, so darauf bedacht, ihren Vater zu beschützen, nachdem die Mutter gestorben ist. „Dad, du musst gesünder essen.“ Und so weiter. Ethan, der den Tod seiner Frau verkraften und dabei noch seine damals erst zweijährige Tochter allein aufziehen musste. Vanessa, die ihr Bestes gibt, um eine Chance gegen die tote Frau zu haben und Daisy ein gutes Vorbild zu sein. Rachel, die in allen nur das Beste sieht, zum Verdruss ihrer besten Freundin Terri auch in Gary. Gary ist die einzige Person, die ich furchtbar fand. Zwischendurch habe ich ihn gehasst. Wenn er vor mir gestanden hätte, hätte ich ihm wohl mehr als einmal am liebsten eine runtergehauen, so wütend war ich. Er ist ein arroganter, selbstverliebter Mensch, der glaubt, er sei der größte und alle anderen sind nur dumm. Wie kann eine so tolle Frau wie Rachel nur so einen Mann heiraten wollen?

Ihr seht, ich habe sehr gelitten beim Lesen. Hill hat so diese Art, dass man mit den netten Charakteren lacht, weint, fiebert und den bösen Charakteren gegenüber Abscheu, Ekel und auch Hass empfindet.

Mir hat besonders gut gefallen, dass Hill auch mitten in der Geschichte immer wieder neue Handlungsstränge einbaut, die die Geschichte weiter anheizen. Es wird aber nie zu viel, es ist immer stimmig und auch wenn man auf einer Seite denkt „am Ende könnte es so und so ausgehen“, dann hat man zehn Seiten weiter auf einmal einen neuen Strang und denkt „oh, nee, aber vielleicht könnte es auch so und so ausgehen…“. Ich habe mich schon oft darüber beschwert, dass man bei Schnulzen nach nur 40 Seiten meistens weiß, wer am Ende mit wem. Bei diesem Buch habe ich glaube ich acht verschiedene Konstellationen gehabt und am Ende war es doch ganz anders.

Personen, die man vorher „den Guten“ zugeordnet hat, scheinen auf einmal doch nicht mehr so gut. Und auch die naive Rachel scheint am Ende doch vieles besser verstanden zu haben, als ihre Freunde. Nicht immer ist es so, wie es auf den ersten Blick scheint und ein zweiter Blick ist hilfreich.

Das tolle Cover hat absolut nicht zu viel versprochen und der Klappentext ist diesmal sogar richtig und ich finde das Buch einfach nur toll. Es ist zum Weinen, zum Lachen, zum Schimpfen und zum Träumen zugleich. Es hat meine Erwartungen mehr als übertroffen und wird definitiv nicht das letzte Buch dieser Autorin sein.

Ich finde allerdings bei amazon.de keine deutsche Ausgabe, vielleicht gibt es noch keine? Ich melde mich freiwillig zum Übersetzen!!

5 von 5 Sternen

Hui, das war jetzt aber ne lange Rezension…

Noch ein Gewinnspiel

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 15-06-2012

his + her books machen ein Gewinnspiel, da ihr Blog sensationelle 200 Leser voll hat!!
Herzlichen Glückwunsch von mir und bitte nicht alle mitmachen, ich will auch mal gewinnen 😀


Auf die nächsten 200 mal 200 Leser!

Lesemarathon #2

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 15-06-2012

Gleich geht es los und ich gehe jetzt zur Bücherei und decke mich ein… Meine Ausbeute folgt dann gleich 🙂




Update:
Da bin ich wieder. Ich habe keine 20 Minuten gebraucht, und ehrlich gesagt, ich hätte noch etliche Bücher mehr mitnehmen können. Aber ich weiß, dass ich an einem Wochenende keine 10 Bücher schaffe, und wenns nicht reicht: Wir haben ja den Schlüssel und können auch nachts um drei neue Bücher holen ^^


Hier also meine Errungenschaften:  


1. Mein Leben ohne Gestern. Das habe ich für Mama mitgebracht. Ich habe es schon gelesen und am Mittwoch zu meiner Mutter gesagt „Oh, ihr habt da ein Buch in der Bücherei, das ist total super.“ und jetzt will sie es auch lesen.


2. Something from Tiffany’s. Damit habe ich schon angefangen. Ich bin jetzt auf Seite 125 und werde damit starten.


3. Flames’n’Roses.


4. Das Buch der Zeit.


5. Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown. Meine Mama fand es „ganz witzig“. Ich bin gespannt.


Ich stelle fest: 2 von 4 Büchern sind aus der Jugendabteilung, aber das macht ja nichts…
Insgesamt könnte ich also 1371 Seiten damit lesen. Dann haben wir ja wie gesagt den Schlüssel zur Bücherei und meine Mama hat auch noch ein paar Bücher, die ich noch nicht kenne.


Noch gut eine Stunde, dann geht’s los!




18:32 Uhr: Bin nicht sehr weit gekommen. Englisch lesen dauert irgendwie immer länger und dann stellt Mama den Fernseher an. Ablenkung!! Also ziehe ich um in die Küche. Dann kommen Onkel und Tante zum Kaffee. Und ich such meine Sachen zusammen und Onkel sagt „Bleib doch hier.“ Hach, gern… Habe in 3,5 Stunden erst gute 115 Seiten gelesen 🙁


21:50 Uhr: Endlich fertig! Jetzt noch fix die Rezension schreiben und dann Augen schonen für morgen…


23:00 Uhr: Das war wohl die längste Rezension, die ich bisher geschrieben habe. Aber hier ist sie…


Samstag
15:12 Uhr: Ich habe heute um 12 Uhr angefangen, vorher lange schlafen, dann einkaufen und Zeitung lesen. Und schwupps, war es schon Mittag. Ich habe in den gut drei Stunden seither 250 Seiten von Flames’n’Roses gelesen und es gefällt mir super gut!! 66 % 🙂 


17:05 Uhr: Ich habe das Buch beendet. Jetzt gibt es Essen.


19:20 Uhr: Ich habe mich sehr schwer getan mit der Rezension und bin auch nicht so begeistert davon. Aber nun denn…
Als nächstes werde ich
Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown lesen.

Blog-Stöbern

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 14-06-2012

Beim Blogstöbern habe ich schon wieder ein paar tolle Aktionen gefunden, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.


1. Ein Lesewochenende. Wie toll. Wollte ich immer schon mal machen. Also geht’s jetzt mal ran.

Veranstaltet wird das ganze von Binzi’s Bücher.


Los geht es schon morgen um 15 Uhr. Ich werde also den Vormittag in der Bücherei verbringen, ich habe nur ein Buch mitgenommen (bin grad bei Mama in Urlaub. Mit dem einen komme ich ja hoffentlich nicht übers ganze Wochenende hin. 




2. Ein Gewinnspiel. Eigentlich sollte ich ja nicht so viel Werbung machen, weil dann meine Gewinnchancen geringer werden, aber ach, was soll’s 🙂


Die Yuli feiert den ersten Geburtstag ihres Blogs und veranstaltet deswegen ein Gewinnspiel. Sie schickt ein Poesiealbum rum und jeder darf sich austoben und einer der Teilnehmer darf es dann sein Eigen nennen.