Der Zauberspiegel (Goryydon 1) – Lynn CARVER

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 22-05-2013


Quelle: bookshouse.de

„Du bist die Auserwählte. Wir brauchen dich! Mehr als du dir vorstellen kannst.“

Ein Zauberspiegel führt die aufmüpfige Juliane nach Goryydon, eine mittelalterliche Welt, die mit weiten Wiesen, Wäldern und Tälern friedlich erscheint. Doch Goryydon liegt in den gierigen Händen des Schwarzmagiers Kloob, der seine Gegenspielerin Moira san Sar mit einem Zauberbann gefangen hält. Kaum realisiert Juliane, was geschehen ist, muss sie vor den Todesreitern des Magiers fliehen. Freunde der Rebellen kommen ihr gerade noch rechtzeitig zu Hilfe. Mit ihren neuen Freunden versucht sie, Moira san Sar zu befreien, um wieder Gerechtigkeit im Land herrschen zu lassen. Doch ein von Hass getriebener Halbmorvanne spürt sie auf. Aran ist ein abtrünniger Todesreiter, der nur eins will: Blutige Rache an den Mördern seiner Familie! Julianes Empfindungen für Aran gehen tiefer als gut für sie ist, denn er ist ihr Seelengefährte. Doch Aran will davon nichts wissen…
(Quelle: bookshouse.de)

Vor nicht allzu langer Zeit las ich ein anderes Buch dieses Verlages und diese beiden Bücher sind handlungstechnisch sehr identisch. Mädchen aus unserer Welt landet in anderer Welt, eine durch einen Minenschacht, eine mithilfe eines Zauberspiegels, dort sind sie die Auserwählte, um das Land, welches unter einem Diktator leidet, zu befreien. Dabei müssen beide eine wichtige Person für den Kampf aus den Fängen des Diktators befreien. In der einen Geschichte ist die Person in einer Blase, in der anderen in einem Kristall gefangen. Ich gehe zwar stark davon aus, dass es keine Absicht ist, aber es ist mir immer wieder durch den Kopf geschossen.
Außerdem gab es in diesem Buch viele Eigennamen, bei denen ich mir nach wie vor nicht sicher bin, wie man sie ausspricht. Julianes Namen zu lesen, war da echt immer wieder eine Erleichterung. Allein schon die zwei „y“ (Ypsilons? Ypsilone? Wiktionary hilft!) in Goryydon. Gorridon? Gori-idon? Goriedon? Wie soll man denn dieses Wort aussprechen? Gut, mit Kloob, Aran, Moira (auch wenn in der Geschichte nirgends „san Sar“ steht (ich habe gesucht!) auftaucht), Ranon und Kalira konnte ich dann was anfangen. Aber dann kamen wir zu: Zadieyek. Sadi-ei-ek? Sad-ie-jek?
Iorgen habe ich da ganz souverän in „Jochen“ umgetauft. Aber mit dem Volk der Khkiras kam ich immer wieder ins Stolpern. Wahrscheinlich soll es einfach „Kira“ sein, aber hätte man das zweite K nicht weglassen können?
So könnte man noch weiter machen, aber ich glaube, ich habe klar gemacht, was mich stört. Wie schrieb Jennifer Jäger noch: nur weil es auf dem Papier schön aussieht, ist es nicht unbedingt ein guter Name. Oder so ähnlich.
Ich habe mich während des Lesens durchweg unterhalten gefühlt, mir war nie langweilig, aber es hat mich irgendwie nicht gepackt. Vielleicht lag es daran, dass ich ständig im Lesefluss unterbrochen wurde, weil ich mich immer wieder über die Aussprache der Namen gewundert habe. Vielleicht lag es daran, dass ich eine ähnliche Geschichte grad erst gelesen hatte.
Als ich das Cover sah, war ich sofort begeistert von dem Buch, ich finde das Cover auch nach wie vor noch super. Aber von der Geschichte war ich dann enttäuscht.
Auch das Ende macht mir keine Lust auf den nächsten Teil, was eigentlich wirklich schade ist.
Zusammengefasst kann man sagen: Das Buch war nett, aber es hat mich nicht vom Hocker gehauen.
3 von 5 Sternen
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