Hope: Fluchverbunden – Tine ARMBRUSTER

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 13-05-2014

Seine Liebe

bedeutet ihren Tod

Ein jahrhundertealter Fluch liegt auf dem Meereskönigshaus von Ocean Mayrin. Doch nach einer Reihe männlicher Nachkommen wird endlich die

Prinzessin geboren, mit der sich die uralte Weissagung der Meerhexe Dirdra erfüllen soll.
Einige Jahre später geschieht, wovor sich das Königspaar seit der Geburt ihrer kleinen Nixe Hope am allermeisten gefürchtet hat. Hope verliebt sich in Gabriel – einen Menschen. Natürlich ist das Zusammentreffen kein Zufall, denn Gabriel ist Hopes Schicksal. Aus Liebe zu ihm wird sie zum Menschen, ohne jedoch zu ahnen, dass er derjenige ist, der der Fügung unwissentlich den Weg ebnet. Denn Gabriel wurde nur aus einem Grund geboren. Er ist ihr Jäger.
Als das Unheil in der Menschenwelt seinen Lauf nimmt, entgeht Hope nur knapp dem Tod und flieht in ihre Heimat. Aber es ist zu spät, denn durch den Fluch sind sie beide unlösbar miteinander verbunden. Hope zieht es zurück zu den Menschen, zurück zu Gabriel – und ihr Jäger wartet schon auf sie …

(Quelle: bookshouse.de)

Nachdem ich Tines anderes Bookshouse-Buch (Lilith – Wunschlos glücklich) gelesen und für gut befunden habe, konnte ich mir diesen Titel natürlich auch nicht entgehen lassen.

Aufgefallen ist mir, dass Tine Armbrusters Bücher alle einen gleichen Titelaufbau haben:

Savannah – Liebe gegen jede Regel

Lilith – Wunschlos glücklich

Hope – Fluchgebunden

Seht ihr, was ich meine? Ich finde das schön, weil es einen Wiedererkennungswert hat. Wie die gelben Cover von David Safier.

Das Buch beginnt nach dem Prolog mit der Begebenheit, in der der Fluch 1609 ausgesprochen wurde. Das ist für den Leser ganz interessant, weil er dadurch den Hintergrund kennt, den aber Hope eben nicht kennt. Soll heißen, der Leser versteht, weshalb Hopes Eltern wie reagieren, auch wenn Hope vollkommen im Dunkeln tappt schwimmt.

Inhaltlich dreht es sich um die Liebesgeschichte zwischen Hope und Gabe, die sich wunderschön langsam und schüchtern entwickelt. Es ist für Hope schwer, da Gabriel in einer anderen Welt lebt, die sie schon immer fasziniert hat. Gabriel weiß nichts von Hopes Welt und daher ist es für ihn nicht ganz so schwer.

Ich fand es sehr schön, wie die beiden sich vorsichtig annähern, heimlich treffen, Händchen halten und die ersten Küsse austauschen. Eine unschuldige Liebe, wie Jugendliche sie haben sollten.

Immer im Hinterkopf war allerdings der Fluch, den wir ja quasi „live“ miterlebt haben. Aber: Wie äußert er sich, was genau wird passieren?

Tja und als es dann passiert, da ist aber Holland in Seenot, wie man so schön sagt. Die Situation scheint ausweglos und ehrlich gesagt ist auch mir keine Lösung eingefallen, so sehr ich auch darüber nachgedacht habe.

Ob es eine Lösung gibt und wenn ja, wie sie aussieht, verrate ich natürlich nicht. Das Ende harmoniert aber gut mit der Geschichte und wirkt auf keinen Fall erzwungen oder aufgesetzt.

Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich Hope nicht immer sympathisch fand. Häufig merkt man ihr an, dass sie eine verwöhnte Prinzessin ist, die einfach immer ihren Willen durchsetzt. Sehr zum Leidwesen ihrer angeblich besten Freundin, Mia.

Hope bezeichnet die gleichaltrige Mia als ihre beste Freundin, doch das ist sie gar nicht. Mia ist lediglich Hopes Kammermädchen. Mia steht für Hopes Schandtaten gerade, sie nimmt alle Schuld auf sich, katzbuckelt vor Hopes Eltern und hat immer Angst vor dem Rausschmiss aus dem Unterwasserschloss. Sie versucht aber krampfhaft, Hopes Freundin zu werden und macht daher bei jedem Unsinn mit, auch wenn dieser Unsinn lebensgefährlich ist.

Wie war das noch? Den wahren Charakter eines Menschen erkennt man daran, wie er seine Untergebenen behandelt. Hopes Charakter ist nicht gut, Freunde…

Die Idee fand ich super, die Umsetzung auch. Ich ziehe aber einen Punkt ab, weil ich Hope zum größten Teil der Geschichte unsympathisch fand.

 

bewertung-4

Comments (7)

Interessante Geschichte, die mir gefällt. Die Autorin hat es ohnehin immer mit besonderen Wesen…Flaschengeist…

LG..Karin..

Ja, das hat sie wohl. Wobei ich ehrlich gesagt Lilith mit dem Flaschengeist besser fand als Hope, aber das ist ja wiederum auch Geschmackssache, nicht wahr 🙂

Na ja, vielleicht hat die Meerjungfrauengeschichte auch schon etwas Algen angesetzt..will sagen..
Flaschengeist ist einfach cooler..

LG..Karin..

Das klingt jetzt eher fies von dir 🙁

Na, na jetzt, aber bitte nicht so zu Herzen nehmen.O.K.

Geschichten mit Meerjungfrauen gibt es einfach zu viele und man als Leserin liest sich da schon etwas satt, so möchte ich es mal ausdrücken.O.K.

Vorletzte Folge „Grimm“ ging es auch um Meerjungfrauen.

Flaschengeister sind da einfach noch einen Tick cooler.

LG..Karin..

So viele Meerjungfrauengeschichten kenne ich persönlich jetzt aber nicht… Hope, Arielle, … *denk* mir fällt spontan nichts mehr ein

Ich sag nur „Bezaubernde Jeanie“ beim Thema Flaschengeist. Es gab alles irgendwo schon mal.

Hm , die fand ich echt cool!!

Hihi..LG..Karin..

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