5 Tage – 5 Autoren: TAG 5. Carla Berling

1

Posted by Christina | Posted in Gewinnspiel | Posted on 22-11-2013

Am letzten Tag der Woche hat sich Carla Berling geopfert. Trotz ihres straffen Zeitplanes hat sie sich die Zeit genommen, meine Fragen zu beantworten.

Bildquelle
Bildquelle

Ihr könnt heute „Vom Kämpfen und vom Schreiben“ gewinnen.
Inhalt:

Welche Erfahrungen macht eine, die loszieht, um eine erfolgreiche Schriftstellerin zu werden? Carla Berling ist diesen Weg gegangen, mit viel Naivität und großer Leidenschaft. Rückschläge waren vorprogrammiert und doch nicht geeignet, sie aufzuhalten. Hier erzählt sie von ihren Erfahrungen auf dem Weg zur Veröffentlichung ihres ersten Romans. Ein realistischer, humorvoller Bericht für alle, die darüber nachdenken, einen ähnlichen Entschluß zu fassen. Charmant und locker geschrieben, und doch mit viel Ernst bei der Sache.


Hallo Carla. Vielen Dank zunächst, dass du dir die Zeit genommen hast, mir diese Fragen zu beantworten. In letzter Zeit bist du häufig unterwegs, um dein aktuellstes Buch, „Sonntags Tod“, zu vermarkten. Man sieht dich auf diversen Lesungen, in Zeitungen und natürlich auch viel bei Facebook. Wie aufregend ist das Autoren-Leben für dich derzeit?
Ach, es ist so aufregend wie seit 18 Jahren: schreiben, veröffentlichen, vermarkten, Leserkontakt bei Facebook, Twitter und per Mail, Angebote an Veranstalter schreiben, Lesereisen organisieren, reisen, vorlesen – das ganze herrliche bunte Programm meines Traumberufs.

Du schreibst Bücher aus verschiedenen Genres. Wie schwer ist für dich der Wechsel, nach einem vollendeten Buch in ein anderes Genre zu springen? Welches Genre fällt dir besonders leicht zu schreiben, welches eher schwerer?
Eigentlich schreibe ich „nur“ Satire und Romane – und die Romane waren bisher im weitesten Sinne immer Krimis. Das war mir aber selber nicht klar.
In „Im Netz der Meister 1“ wird eine Frau gefangen gehalten und gefoltert, in „Die Rattenfänger“ geht es um kriminelle Machenschaften im Strukturvertrieb eines Finanzkonzerns und „Sonntags Tod“ ist ein Roman über eine Familientragödie, wie sie in jeder Familie geschehen kann, wenn man nicht miteinander redet.
Es hat lange gedauert, bis ich den roten Faden in meiner Arbeit selber erkannt habe: Es ist immer die Geschichte hinter der Schlagzeile, die mich reizt.
Was die humorvollen Bücher über „Jesses Maria“ angeht: Sie zu schreiben ist pure Entspannung für mich. Ich sehe, höre oder erlebe etwas – und irgendwie wird ein Text daraus. Jesses Maria ist kampferprobt: Seit 2008 gehe ich zweimal im Jahr mit ihr auf Lesereisen und inzwischen kommen nicht mehr 10 bis 20 Zuschauer, sondern meist um die hundert.
Das motiviert. 🙂
Das einzige Buch, das aus der Rolle fällt, ist „Vom Kämpfen und vom Schreiben“ – und das ist eine wahre Geschichte, nämlich meine eigene …

Wie viel Recherche benötigst du für einen deiner Krimis? Hast du Bekannte bei der Polizei, die dir da unterstützend zur Seite stehen?
Da ich lange Jahre als Journalistin gearbeitet habe, bin ich ziemlich recherchefest. Ich weiß, wie und wo ich meine Informationen bekomme und ich habe keine Angst, irgendwo anzurufen und zu fragen. Ob das bei der Kripo ist, bei der Staatsanwaltschaft, bei Vereinen, Fachleuten oder in Archiven – ich frage einfach.
Bei „Sonntags Tod“ war indes nicht so viel Recherche nötig, denn die grauenhafte Szene, in der ein halb verwester Toter in der verhüllten Wohnung gefunden wurde, habe ich leider eins zu eins selber so erlebt.

Das Buch, das wir heute gewinnen können, beschreibt die Anfänge deiner Autorenkarriere. Obwohl es eher luftig-locker geschrieben ist, wird einem deutlich, wie schwer die allgemeine Situation für dich war. Wie hilfreich war es für dich, dieses Buch zu schreiben?
Vorweg: Es wird eine Fortsetzung dieses Buches geben, denn was ich in diesem Buch-Business erlebt habe, ist schier unglaublich – und die Story ist noch längst nicht zu Ende. Immer als ich dachte: „Das war jetzt aber der Gipfel!“ – kam noch einer …
„Luftig locker“ schreibe ich eigentlich immer. Ich bin keine literarische Autorin, sondern eine unterhaltende. Ich will den Lesern eine Geschichte erzählen, und das soll sich so anhören, als säßen sie neben mir und hörten mir zu. „Vom Kämpfen und vom Schreiben“ ist ein Mutmach-Buch für Menschen, die nicht aufgeben – egal, wie sie leben und egal, was erleben oder erlebt haben.
Für mich war es überlebenswichtig, es zu schreiben, es ist hochemotional – und vielleicht genau deshalb so erfolgreich. Weil es authentisch und schonunglos ist. 

Hier kommt Carlas Gewinnspielfrage:
Wie heißt der Hof, auf dem „Sonntags Tod“ spielt?
Hinweis: Die Lösung findet ihr in der Leseprobe.

Teilnahmebedingungen:
1. Es gilt nur eine Antwort pro Buch. Selbstverständlich darf man bei mehreren Büchern mitmachen, jedoch nur einmal pro Buch.
2. Im Falle des Gewinnes brauche ich eure Anschrift. Wenn ihr also nicht volljährig seid, fragt bitte eure Eltern um Erlaubnis.
3. Für Verluste der Sendung durch den Postweg wird keine Gewährleistung übernommen. Hoffen wir das Beste!

Einsendeschluss ist der  24.11.2013 um 24:00 Uhr. Am Montag, 25.11.2013 wird dann ausgelost.

Comments (1)

Hallo Christina,

auch heute hast Du wieder eine tolle Autorin und ein entsprechendes Buch für Deine Wochenblogtour uns Lesern näher gebracht.

Danke dafür und LG..Karin..

Write a comment