Tote Mädchen lügen nicht – Jay ASHER

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 04-01-2012

Als Clay eines Tages von der Schule nach Hause kommt, liegt ein Paket vor seiner Tür. Als er das Paket öffnet, findet er 7 Hörspielkassetten, die Seiten nummeriert von 1 bis 13 mit einer unbeschrifteten Seite. Clay legt die erste Kassette ein und wartet. Doch was er dann hört, verschlägt ihm die Sprache. Er hört die Stimme von Hannah Baker, seiner Mitschülerin, die sich vor zwei Wochen das Leben genommen hat. Hannah erzählt von 13 Gründen, warum sie sich umgebracht hat. Zu diesen 13 Gründen gibt es 13 Personen, die ihren Anteil daran haben. Und Clay steht auf dieser Liste.




Trotz des ständigen Wechsels zwischen Hannahs Aufnahmen und Clays Gedanken kam ich gut mit, die unterschiedliche Schreibweise war hier sehr hilfreich (Kassette = kursiv, Gegenwart = normal). Die Geschichte ist schon eher oberflächlich gehalten, es sind ja auch nur gute 280 Seiten, aber trotz allem konnte ich beiden Gedankengängen folgen, konnte die Gründe für den Selbstmord nachvollziehen und auch Clays Reaktionen, auch wenn ich diese zwischendurch etwas übertrieben fand. Alles in allem fand ich die Geschichte aber gut überlegt, realistisch und die Idee mit dem „Abschiedsbrief auf Kassette“ war mir auch neu. Ob es sinnig ist, anderen Leuten die Schuld zu geben, warum man sich umgebracht hat, sei mal dahingestellt…


5 von 5 Sternen

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