Dämonenzirkus – Marc BECK

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Posted by Christina | Posted in Allgemein | Posted on 12-09-2012


Quelle: marcbeck.eu

Zirkus Magnus – der erfolgreichste Zirkus der Welt dank sechs jugendlicher Artisten mit übernatürlichen Fähigkeiten. Allerdings werden alle Stars nachts von Albträumen geplagt. Als sich der achtzehnjährige Glenn auf die Suche nach der Ursache für diese Träume begibt, kommt er dem Geheimnis ihrer Superkräfte auf die Spur. Doch damit fordert er einen mächtigen Feind heraus, der ihn und seine Freunde zwingt, eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen. Riskieren sie ihr Leben, um Unschuldige zu retten – oder verkaufen sie ihre Seele?

Ich glaube, ich hätte dieses Buch unter „normalen Umständen“ nicht gekauft. Das Cover sagt mir gar nicht zu und ich finde, trotz des düsteren Blickes und der dunklen Farben wirkt es sehr kindlich.
Der Autor hat mir das Buch als Rezensionsexemplar angeboten und es lässt sich wirklich schnell lesen. Gestern angefangen, vorhin beendet.
Auffallend waren in diesem Buch die Anhäufungen der Zahl 6, die ja für den Teufel steht. SECHS Jugendliche wurden entführt, als sie SECHS Jahre alt waren. Zwölf (zweimal SECHS) Jahre später nimmt das Unglück seinen Lauf. Das Böse will SECHS mal SECHSUNDSECHZIG Kinder im Alter von SECHS Jahren auf seine Seite ziehen und so weiter. Jetzt höre ich auch mal auf zu spoilern.
Glenn, unser Protagonist, ist einer der sechs Jugendlichen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Er träumt jede Nacht von einem kleinen Jungen, der auf einem Spielplatz von einem Clown entführt wird. Er sieht diesem Jungen weder ähnlich, noch kommt er ihm bekannt vor. Aber er träumt jede Nacht von dieser Entführung. Auch die anderen haben diese Träume. Keiner kennt das entsprechende Kind und sieht ihm auch nicht ähnlich.
Als Glenn dann nach einer Vorstellung einen Jungen sieht, der dem Jungen aus seinem Traum zum Verwechseln ähnelt, fängt er an, über sein Leben nachzudenken. Und was er herausfindet, trotzt jeder Logik. Doch er ahnt nicht, dass sein Feind niemand geringerer als Luzifer selbst ist. Kann Glenn die Welt mit Hilfe seiner Freunde retten?
Die Geschichte ist schon sehr düster und ich würde sie keinem Kind unter 14 Jahren zu lesen geben.
Die Personen waren von Anfang an klar den einzelnen Seiten – gut oder böse – zuzuordnen. Schön fand ich allerdings, dass ich im Laufe der Geschichte einige doch noch die Seiten gewechselt haben. Es gibt hier sowohl nette, als auch böse, als auch arrogante Figuren. 
Das Ende ist sehr offen und lässt auch eine Fortsetzung schließen. Ich freue mich auf den nächsten Teil.
4 von 5 Sternen
Noch einmal vielen lieben Dank an Marc Beck für das Rezensionsexemplar. Es hat mir viel Freude gemacht, es zu lesen.

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